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BVB zur Tribünen-Sperre: ,,Wollten klares Statement“

Vor dem Spiel gegen Leipzig: Blick in den Signal Iduna Park. Foto: Markus Laue / Der Bullenblog.

Borussia Dortmund hat am Montag die vom DFB-Kontrollausschuss beantragte Sperrung der Südtribüne für ein Spiel plus 100.000 Euro Geldstrafe akzeptiert.

Dass der Verein die Strafe vorbehaltlos akzeptierte, unterstrich BVB-Sportdirektor Michael Zorc (54) unmittelbar nach der Landung der Mannschaft in Lissabon am Montagnachmittag. Man habe, so der Ex-BVB-Profi, ,,noch noch einmal ein klares Statement“ nach den Vorkommnissen gegen Leipzig abgeben wollen.

Der BVB, so Zorc weiter, ,,verurteile Gewalt in jeder Form“, er räumte aber auch ein, dass er das Strafmaß als ,,sehr hart“ empfindet. Zorc vor Journalisten: ,,Wir haben hier eine Kollektivstrafe,
obwohl die große Mehrzahl der Fans auf der Südtribüne, die sich
nichts zu Schulden kommen ließen, benachteiligt und mit bestraft
wird. Trotzdem gebietet es sich,  der Strafe zuzustimmen und keine
kleinteilige Diskussion über Verhältnismäßigkeit zu führen.“

Die Südtribüne, Europas größte Stehplatztribüne mit 25.000 Plätzen, wird bereits am kommenden Samstag in der Bundesliga-Begegnung gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) leer bleiben.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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