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CL-Aus? Leipzig dementiert

War am Ende alles umsonst für die Roten Bullen? Archivfoto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Der Schockmeldung der Salzburger Nachrichten folgte am Mittwochnachmittag das Dementi aus Leipzig.

Der RBL äußerte sich zu den Berichten, wonach Red Bull Salzburg und Leipzig nicht gleichzeitig in der Champions League starten könnten. Da beide Vereine sehr stark vom Mäzenatentum des österreichischen Getränke-Multis abhängig sind, verbietet das UEFA-Reglement eine Teilnahme beider Vereine, wobei RB Salzburg als designierter Meister der Bundesliga in Österreich (4. Titel in Folge) als besser platziertes Team vor den Sachsen den Vorzug erhielte.

Alles nur Spekulation?

„Es gibt bei RB Leipzig keine Nervosität, und auch die vermeintlichen Signale der UEFA gibt es nicht. Sofern wir uns sportlich dafür qualifizieren sollten, gäbe es keinen Grund, daran zu zweifeln, dass wir nächstes Jahr auch international spielen“, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff auf eine Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID). „Wir haben in der Tat Regeln, die die Integrität des Wettbewerbs und das Thema der Mehrfach-Eigentümer betreffen“, sagte ein UEFA-Sprecher, bezeichnete den Bericht der Salzburger Nachrichten aber als „Spekulation“. RB Salzburg-Sprecher Christoph Freund: „Ich bin überzeugt, dass sowohl Salzburg als auch Leipzig in der kommenden Saison am internationalen Wettbewerb teilnehmen können.“

Rettet RB-Stallorder Leipzigs Teilnahme in der ,,Königsklasse“?

Geht RBL als Tabellenzweiter durchs Ziel, spräche alles für eine Teilnahme des möglichen Meisters aus Salzburg. Dann könnte nur noch eine interne „Stallorder“ von Red Bull die Teilnahme der Leipziger möglich machen – und den österreichischen Titelträger ausbremsen.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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