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Gisdol: Etwas aus Leipzig mitnehmen

Timo Werner (l.) überwindet den Hamburger Keeper und gebürtigen Leipziger René Adler zum 0:3 beim HSV. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Gisdol möchte etwas aus Leipzig mitnehmen

Nach zwei Siegen gegen Bayer Leverkusen in der Liga (1:0) und den 1.FC Köln im DFB-Pokal-Achtelfinale. möchten die Hamburger am Samstag in Leipzig (15.30 Uhr / Live im Bullenblog-Ticker) an ihre letzten Leistungen anknüpfen. Vor dem Spiel gab Traine rMarkus Gisdol (47) Auskunft über den kommenden Gegner aus Leipzig.

Gisdol erwartet Leipziger Tempofußball

Den Hamburger Trainer beeindrucken vor allem das schnelle Umschaltspiel und die Laufstärke der Leipziger. „Das ist ja Hochgeschwindigkeitsfußball. Es gibt keinen Spieler, der nur ansatzweise durchschnittlich schnell wäre. Da musst du aufpassen, kannst dich schnell erkälten, wenn die Spieler so schnell an dir vorbeirennen.“

Er vergleicht die Spielweise der Leipziger mit der der Leverkusener. „Leipzig spielt ein extremes Mittelfeldpressing, gar nicht so hoch, wie man denkt. Sie stellen ihre Fallen im Mittelfeld auf und versuchen, Räume zu schaffen, in die sie mit ihren schnellen Spielern gehen.“

Gisdol: „Unentschieden bei RB Leipzig ist schon richtig was“

Markus Gisdol sieht trotz Tabellensituation eine Chance, die Heimserie der Leipziger zu brechen. „Wir sind gewarnt. Aber natürlich haben sie in den letzten Partien auswärts nicht so konstant gespielt. Aber es wird auch zuhause nicht die ganze Saison so konstant sein.“ Er möchte mindestens mit einem Punkt im Gepäck zurück nach Hamburg reisen. „Wir rechnen uns richtig was aus. In Leipzig einen Punkt zu machen ist auch schon richtig was.“

Kyriakos Papadopoulos vor doppelter Rückkehr

Im Hinspiel ging der HSV zuhause mit 0:4 baden gegen die Leipziger. Timo Werner legte dabei eine Privat-Show hin. Er holte den Elfmeter zur Führung durch Emil Forsberg raus. Im Anschluss daran schnürte er kurzer Hand einen Doppelpack. Vor allem einer dürfte sich auf die Rückkehr nach Leipzig freuen. Er traf bereits gegen seinen anderen Ex-Klub aus Leverkusen. Das Spiel endete mit 1:0 für Hamburg.

Vorab ist Gisdol noch nicht sicher, ob „Papa“ auch gegen RasenBallsport zum Zug kommt. Gegen Köln wurde er aufgrund von Knieproblemen geschont. „Ich muss ihn gerade in den Arm nehmen, dass er nicht gespielt hat im Pokal. Er will unbedingt weiter dabei sein.“ Sollte er gegen RB Leipzig auflaufen weiß Hamburg Trainer Markus Gisdol um seine Qualitäten. „Er wird er sich fokussieren auf das was ihn stark macht. Das sind keine Hackentricks, sondern vernünftige Zweikampfaktionen und ein gutes Verteidigen mit der Mannschaft.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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