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Hasenhüttl: „Reden nicht über Timo Werner“

Timo Werner erzielte im Borussia-Park seinen zwölften Saisontreffer, liegt aktuell bei 13 Toren. Archivfoto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Keine Frage, seit seiner Schwalbe im Spiel gegen den FC Schalke 04 (2:1) steht Sturmbulle Timo Werner (20) besonders im Fokus der Medien.

Dass er sich in der hitzigen Schlussphase der Partie bei Borussia Mönchengladbach (2:1) angeblich zu schnell gegen Tony Jantschke fallen ließ, brachte die Werner-Kritiker mal wieder auf den Plan – und sorgte für Unmut bei Coach Ralph Hasenhüttl (49). Der Österreicher sprach nach der Partie in Mönchengladbach und erneut auf der Pressekonferenz zum Spiel gegen den 1. FC Köln am Donnerstag Klartext in Sachen Werner: „Ich möchte nicht, dass eine solche Situation wie bei Timo als das gewertet wird, was es nicht ist. Fakt ist, dass er vom Opfer zum Täter gemacht wird. Da müssen wir vorsichtig sein.“ Werner habe einen Tritt abbekommen, sei gefallen und sofort wieder aufgestanden, sagte der Österreicher, die neuerliche Thematisierung sei für ihn nicht nachvollziehbar – und für unsere Redaktion ehrlich gesagt auch nicht. ,,Eine solche Aktion, noch dazu vor der brodelnden Gladbacher Nordkurve in der sechsten Minute der Nachspielzeit kommt in fast jedem Bundesliga-Spiel vor“, sagt Carsten Germann, leitender Redakteur von Der Bullenblog und live im Borussia-Park vor Ort, ,,daraus eine solche Geschichte zu konstruieren, ist fast schon lächerlich. Timo Werner hat gegen Schalke einen Fehler gemacht, aber ihn nun als Schwalbenkönig hinzustellen, ist schlichtweg unfair.“

Für Hasenhüttl ist klar: „Deswegen brauche ich mit ihm darüber auch nicht reden.“ Vielmehr beklagte sich der RBL-Trainer am Donnerstag vor Journalisten, dass positive und sich am Fairplay orientierende Aktionen des Stürmers ignoriert würden. Als Beispiel nannte er eine Szene in der 76. Minute, als Werners Ballkontakt nach einem Schiedsrichterball von den Borussen nicht in die gegnerische Hälfte gespielt wurde.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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