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Hasenhüttl: „Werden gegen Frankfurt topfit sein“

Die Roten Bullen sind das jüngste Team der Liga. Werden Sie 2017 auch der jüngste Meister aller Zeiten? Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Schon vor der Abreise aus dem Winter-Trainingslager in Lagos in Portugal zog RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (49) in SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) seine ganz persönliche Bilanz.

„Werden uns nicht zurücklehnen“

Dass die Roten Bullen nach dem 0:3 im letzten Bundesligaspiel beim FC Bayern München und nach dem ernüchternden Test gegen Ajax Amsterdam (1:5) nun in 2017 einen regelrechten Einbruch erleben, kann sich der Österreicher nicht vorstellen. Viel mehr versichert Hasenhüttl: „Eines kann ich versprechen: Wir sind noch nicht satt und wir lehnen uns nicht zurück und lassen es ausrollen.“

Im Klartext: Die Roten Bullen wollen auch ab der kommenden Woche, wenn sich Eintracht Frankfurt in Leipzig vorstellt, wieder Vollgas-Fußball zeigen „Wenn man intensive Einheiten vor der Partie hat“, so Hasenhüttl zum Ajax-Debakel, „dann ist es klar, dass ein paar Meter fehlen. Unsere Spielweise kommt über die Laufleistung – aber wir müssen nicht gegen Ajax topfit sein, sondern gegen Frankfurt. Das werden wir.“

Starke Worte vom Erfolgscoach – Dass die Roten Bullen auch in München klar unterlegen waren, kommentierte er in SPORT BILD mit einem Augenzwinkern: „Wer uns nach einer Niederlage gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München eine Krise andichtet, soll das gern machen. Dass wir nach 15 Bundesliga-Spielen nicht in der Lage sind, einen solchen Verein an die Wand zu spielen – das möge man uns verzeihen.“

RBL-Code entschlüsselt? Von wegen!

Die mit dem Sturm an die Tabellenspitze gestiegenen Erwartungen im Umfeld der Bullen kommentierte Ex-Bundesligaprofi Ralph Hasenhüttl so: „Wir wissen, wie schwer es in der Rückrunde wird, wir können nur dann bestehen, wenn alles perfekt funktioniert.“ Dass die Gegner den „RBL-Code“ – analog zum BVB in der Saison 2012/2013 – geknackt haben, glaubt der Coach nicht. „Wenn man sagt, dass wir durchschaut sind, weil uns in der Rückrunde jede Mannschaft kennt, dann sage ich: Wir kennen auch jede“, so Hasenhüttl gegenüber SPORT BILD.

Wichtig sei, so Hasenhüttl weiter, dass man „genauso unbekümmert spielt wie zu Saisonbeginn“. Für ihn ist klar: „Jeder Erfolg in der Bundesliga ist weiterhin etwas Besonderes für uns.“

Den nach seiner Roten Karte von München in den Kracher-Spielen gegen Frankfurt, 1899 Hoffenheim und in Dortmund gesperrten Emil Forsberg (25) könnte, so ließ Hasenhüttl durchblicken, ähnlich wie zu Saisonbeginn Dominik Kaiser ersetzen. Auch Stürmer Davie Selke, so der RBL-Trainer, habe „weiterhin gute Startelf-Chancen.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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