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Liga sieht Leipzig nicht als ernsten Verfolger der Bayern

Die Roten Bullen sind das jüngste Team der Liga. Werden Sie 2017 auch der jüngste Meister aller Zeiten? Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Nach 16 Spieltagen ist davon auszugehen, dass nur der RBL die Münchner auf ihrem Weg zur 27. Meisterschaft und zudem der 4. in Folge stoppen kann. Der Rekordmeister ist nach dem 2:1-(1:1)Duselsieg beim SC Freiburg am Freitagabend sechs Punkte vor den Leipzigern, ein einziger Spieltag könnte die gesamte Konstellation allerdings wieder etwas verändern. Die Hälfte der Bundesliga kämpft noch um europäische Plätze, der Rest gegen den Abstieg.

Liga glaubt nicht an Meister aus Leipzig

Laut einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) denkt die Liga nicht, dass Leipzig die Bayern noch einmal einholen könnten

  • ,,Nein, Bayern wird sich durchsetzen und den Titel holen.“, so Ingolstadts Sportdirektor Thomas Linke.
  • Fredi Bobic, Sportvorstand der Frankfurter Eintracht erwartet nicht ,,dass ein anderer sie noch einholen kann.“ Eindeutiger Favorit sind die Münchner auch für den Kölner Trainer Peter Stöger.
  • Valerien Ismael, Coach der Wölfe, sieht die Bayern am Ende des 34. Spieltags an der Spitze der Tabelle.
  • Coach Pal Dardai von der Hertha aus Berlin steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Er hält derzeit noch alles für möglich ,,So lange der Ball rund ist, kann immer alles passieren“, so der Ungar vielsagend. Dennoch bleibt er mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen: ,,Wenn das in diesem Jahr überhaupt ein Club schaffen kann, ist das Leipzig. Vielleicht.“
  • Julian Nagelsmann aus Hoffenheim glaubt an eine starke Rückrunde der Bullen, mit dem Ausgang, dass dennoch am Ende des Tages am Marienplatz doch ein paar Spieler mehr lachen würden.

Einen Absturz erwartet aber keiner der Gefragten. RBL-Coach Hasenhüttl möchte aber auch realistisch bleiben und wird seine Mannschaft nicht mit übertriebenen Erwartungen überfordern. Zeigt sich aber dennoch selbstbewusst und glaubt an die Chancen seines Teams: ,,Ich habe das Gefühl, dass ich dem FC Bayern nicht schon zur Meisterschaft gratulieren muss. Dementsprechend ist noch nichts entschieden.“

Am Freitagabend gelangt den Münchner bereits ein Sieg gegen die Freiburger, um die 22. Herbstmeisterschaft mit Verspätung an die Isar zu holen. Nach 18 Herbstmeisterschaften standen die Münchner auch am Ende der Saison an der Spitze der Tabelle. Zuletzt abgefangen trotz ,,Herbsttitel“ wurden die Bayern 2012 von Borussia Dortmund. Bereits am Samstag wird sich andeuten, ob die Roten Bullen auch in der Rückrunde mit den Münchnern mitziehen können.

Ein Eingreifen eines Dritten in den Titel-Zweikampf wird kaum möglich sein, wenn die beiden sich weiterhin so dominant präsentieren. Neun Zähler hinkt der Tabellendritte aus Berlin hinter den Leipzigern her. Der einstige Titelkandidat aus Dortmund liegt mittlerweile gar 15 Punkte hinter Bayern und belegt lediglich den sechsten Platz der Tabelle.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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