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Nagelsmann: „Erfolg hängt daran, ob Leipzig Spieler bindet“

1899-Coach Julian Nagelsmann (r.) und Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl beim Sky-Stadiontalk vor dem Spiel in der Red Bull arena am 28. Januar 2017 (2:1). Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Die TSG 1899 Hoffenheim mit Trainer-Junior Julian Nagelsmann (29) gehört zu den Überraschungen der Saison – ungeachtet der 1:2-Niederlage vor zwei Wochen in der Red Bull Arena. Beim 4:0 gegen den 1. FSV Mainz 05 präsentierten sich die Kraichgauer in Spiellaune und zeigten, dass sie die Pleite in der Heldenstadt gut weggesteckt hatten. Coach Nagelsmann, jüngster Bundesliga-Trainer aller Zeiten, gab im Anschluss an die Partie gegen die Mainzer dem Kicker ein Interview, in dem er auch auf RBL zu sprechen kam.

Einen Titel-Coup traut Nagelsmann den Leipzigern noch nicht zu: „Ich glaube, die ersten beiden Plätze sind in Deutschland auf Sicht immer belegt durch Bayern und Dortmund. Es gibt finanzstarke Klubs dahinter, die das schaffen können, aber du darfst wenig Fehler machen auf dem Transfermarkt, um eine hohe Konstanz reinzubringen.“ Dazu zähle jedoch nicht seine TSG Hoffenheim, „sondern Vereine wie Bayer Leverkusen und RB Leipzig.“

Für den zukünftigen Erfolg von RB Leipzig spiele die größte Rolle, inwiefern die aufstrebenden Spieler gehalten werden können. Er traue ihnen zu, dem FC Bayern ernsthaft Konkurrenz machen zu können. „Von der Begeisterung in der Stadt, dem Stadion, der Infrastruktur und der Finanzkraft her, ist das möglich. Aber auch da ist es ein langer Weg, eine Entwicklung, zu der sie immer wieder sehr gute Spieler brauchen.“ Ob die Spieler sich nach München, Dortmund oder England umschauen, hänge auch vom Erreichen der Champions League oder einer Meisterschaft ab.

Immerhin: Mit der Vertragsverlängerung von Emil Forsberg (25) bis zum Jahr 2022, die am Mittwoch bekanntgegeben wurde, konnten die Leipziger ein erstes Ausrufezeichen bei der Bindung ihrer Leistungsträger setzen.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

1 Kommentar

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  • Hallo Bullen
    Das was in Leibniz passiert ist super. Ich als HSV Fan kann nur den Hut ziehen. Geld und Profifußball gehören zusammen ob man will oder nicht. Ich war bei dem Spiel HSV : Bremen (Hochsicherheitsspiel) Polizeibeamte schon zusehen am Buchholtzerdreieck. Im Stadion Alkoholverbot.
    In einem FußballSpiel geht es nur um Sieg Unenrschieden oder Niederlage und am ende des Tages sind es 3,1 oder 0 Punkte, man gratuliert gibt sich die Hand und in ein paar Monaten man sich wieder.
    Gewalt Nein. Lust am Fußball Ja.