Aktuelle News

„Papa“ freut sich auf Leipzig

Seltenes Bild: Kyriakos Papadopoulos (3. v. l. ) bejubelt mit seinen Teamkollegen den 1:0-Heimerfolg gegen Borussia Dortmund. Foto: PICTURE POINT.

Papadopoulos freut sich auf Torjubel gegen RB Leipzig

Kyriakos Papadopoulos und der RasenBallsport Leipzig passten wohl einfach nicht zusammen, die Beziehung war nicht gerade eine glückliche. Der griechische Innenverteidiger wurde Ende August 2016 als Leihspieler aus Leverkusen gekommen, da er mit seinem dortigen Bankdrückerdasein nicht zufrieden war. In Leipzig konnte er in einem halben Jahr jedoch auch nur eine Partie bestreiten. Er erlebte gegen Borussia Mönchengladbach nach seiner Einwechslung in Halbzeit zwei den Ausgleich kurz vor Schluss aktiv mitbekommen.

Gut in Hamburg angekommen

Immerzu sei er in Leipzig sauer gewesen, erzählte „Papa“ kürzlich in einem Interview. „Ich wollte nicht in Leipzig bleiben“, wird er nun von der SPORT BILD zitiert. Außerdem hatte sich RasenBallsport im Winter bereits um einen neuen Innenverteidiger bemüht und diesen auch verpflichtet. Dayot Upamecano kam von den Bullen aus Salzburg.

In Hamburg ist der Grieche bereits bestens angekommen, er sei sehr glücklich beim Hamburger Sport-Verein. Schon jetzt hat er drei Bundesliga Einsätze für die Hamburger absolviert. Gegen Bayer Leverkusen, wo vor Leipzig auf der Bank saß, entschied er das Spiel mit seinem 1:0 Siegtreffer. Den Treffer bejubelte er mit seinen neuen Kollegen überschwänglich. ,,Der Überlebenskampf des Hamburger SV hat endlich ein Gesicht“, jubelte DIE WELT.

Gegen Leipzig möchte er seine Jubel-Arie noch steigern: „Wenn ich gegen RB treffe, werde ich noch mehr jubeln“, erklärt er vor dem Spiel gegen seinen alten Klub aus Leipzig in der SPORT BILD.

Papadopoulos genießt die Wertschätzung des HSV

Er hat sich schon in kürzester Zeit zu einem Leistungsträger der Hamburger Mannschaft entwickelt. „Papa ist ein 100-Prozent- Spieler. Sobald er für einen Verein spielt, bringt er sich für den voll ein“, erklärt Teamkollege Lewis Holtby.

Auch HSV-Sportdirektor Jens Todt ist von dem Transfer begeistert. „Seine Mentalität war ein wichtiger Punkt für die Verpflichtung. Papa hat Wucht. Die bringt er auf den Platz.“ Es gelang Papa in Leipzig nie seine Mentalität und Wucht auf den Platz zu bringen. Auch bekam er dazu keine Chancen. Grund dafür war, dass es bereits eine eingespielte Defensive in Leipzig gab und der Grieche lange Zeit verletzt war.

Das Spiel wird am kommenden Samstag stattfinden, ob „Papa“ tatsächlich gegen die Roten Bullen erfolgreich ist, erfahrt Ihr ab 15.30 Uhr bei uns im Live-Ticker.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

1 Kommentar

Kommentar posten...