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Rangers-Coach Warburton: „Müssen niemanden verkaufen“

Dayot Upamecano (m.), hier gegen die Glasgow Rangers, stand auch mit Borussia Dortmund in Verbindung. Archivfoto: PICTURE POINT / R .Petzsche

Eine Woche hat Mark Warburton geschwiegen, jetzt meldete sich der Trainer der Glasgow Rangers zu den dauernd kursierenden Transfergerüchten um sein Team zu Wort. „Jeder Spieler hat seinen Preis“, sagte der 54-Jährige der britischen Zeitung Daily Record, „und niemand wird uns zwingen, jemanden unter Wert zu verkaufen.“

Im Blickfeld der Roten Bullen: Rangers-Stürmer Barrie McKay, der wohl nach dem Testspiel der „Gers“ vor zwei Wochen schon erste Gespräche mit den RB-Verantwortlichen um Ralf Rangnick geführt haben soll. Im Gespräch ist laut Daily Record eine Ablösesumme von acht Millionen Euro.

Ratloser Rangers-Coach: Wer bestimmt den Preis für einen Spieler?

Warburton geriet am Donnerstag beinahe in Rage, als die Rede auf den von RBL umworbenen McKay kam. „Kann man für einen Spieler wie Barrie McKay überhaupt einen Preis festlegen?“, so seine Frage, „natürlich kann man! Ich werde den Preis nicht nennen, aber natürlich ist das möglich, das funktioniert doch auch bei Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.“ Der Rangers-Coach weiter: „Wenn sich ein Club für einen unserer Spieler interessiert und der Preis wirtschaftlich für die Glasgow Rangers in Ordnung ist, dann ist alles gut.“

,,Wir sind nicht gezwungen, Spieler zu verkaufen

Wie bei Oliver Burke, der im Sommer 2016 für die schottische Rekordsumme vom englischen Zweitligisten und zweimaligen Europacupsieger Nottingham Forest zu den Roten Bullen wechselte. „Das Problem in Schottland ist, dass unsere Spieler meist weit unter ihrem tatsächlichen Marktwert eingeschätzt werden“, klagt Warburton, der den 54-maligen schottischen Meister und Rekord-Titelträger zurück in die Premier League geführt hatte. „Der Verein befindet sich im Aufbau“, erklärte Warburton am Donnerstag in einer Pressekonferenz, „das Präsidium will den Club dorthin führen, wo er einmal war und zu diesem Vorhaben gehört es, die besten Spieler zu halten. Wir sind nicht gezwungen, Spieler zu verkaufen.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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