Aktuelle News Spieltag Stadion

RBL – 1899: RBL Fans steckten im Oberrang fest

Blick in die Red Bull Arena unmittelbar nach dem Spiel gegen Hoffenheim. Foto: BULLENBLOG / Carsten Germann.

Lange Warteschlangen und hohe Wartezeiten beim Auslass kennt man als Leipziger Stadionbesucher nur zu gut. Doch Samstag nach dem 2:1-Erfolg gegen Hoffenheim entwickelte sich dies zu einem absoluten Chaos. Mehrere Hundert Fans steckten im Gedränge auf dem Oberrang fest.

Großes Gedränge beim Auslass

Eng und enger wurden hunderte Anhänger der Leipziger Bullen zwischen den Imbissbuden und Toiletten eingequetscht. Jeder drängt den anderen Richtung Ausgang, vorwärts gelangt man nur in Zentimeter-Schritten. Beinahe eine Viertelstunde steckten die RB Fans am Samstag in diesem Gedränge fest, mit darunter waren auch Familien mit Kindern. Der einzige Ausgang war lange Zeit komplett verstopft, es ging weder vor noch zurück.

Ort dieses Zuschauer-Staus war der Sektor C in einem Oberrang-Bereich, der eigentlich für Gästefans ausgelegt wurde. Da die TSG Hoffenheim aber nur 1.200 Karten statt des 4.000 Ticket-Kontingents benötigte, wurden die Blöcke 50 bis 53 zusätzlich für die Fans der Gastgeber geöffnet.

Der Zugang zu diesen Blöcken war nur durch eine schmale Treppe vom Unterrang möglich, an dieser Stelle bildete sich auch der Zuschauer-Stau.

Wie kam es zu diesem Massenauflauf?

Doch wie kam es zu einem solchen Auflauf? Was hätte man im Fall einer Panik unternommen ? Diese frage stellte sich auch die LVZ und hakte beim RB nach. Allein durch die 700 Heimzuschauer, die aufgrund des zusätzlichen Karten-Kontingents das Spiel auf dem Gästerang erlebten, sei dieser Stau entstanden, hieß es am Montag seitens der Leipziger Bullen. Mit Blick auf die Fantrennung durften diese 700 Fans des Gastgebers das Stadion nicht über den Gästeblock verlassen. Somit musste man sich mit tausenden anderen Richtung Ausgang für die heimischen Fans drängen. Der RB umschrieb das ganze Gedränge einfach mit erhöhter Wartezeit, die aus der Fantrennung entstand. Im Falle einer Notlage wäre die zweite Treppe an der Nordseite des Gästeblocks geöffnet werden, erzählt man seitens des Vereins.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

Kommentar posten...

Kommentar posten...