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Rechenspiele: Ende Februar spielt Leipzig in Europa…

Champions League mit dieser jungen Truppe in der Red Bull Arena? Es ist kein Traum mehr! Archivfoto: GEPA pictures/Red Bull Content Pool

Der 1. FC Kaiserslautern als bester Aufsteiger (1997) ist mit 39 Zählern aus der Vorrunde bereits eingeholt, nun geht es für die Roten Bullen nach dem 3:0 gegen Eintracht Frankfurt im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim nicht nur um den nächsten „Dreier“, sondern auch um die nächste Rekordmarke. Gewinnt man gegen die Kraichgauer (Samstag, 15.30 Uhr), so wären es dann nur noch drei Siege, um die Europacup-Teilnahme unter Dach und Fach zu bringen.

Die Bullenblog-Rechnung sieht – optimistisch aufgemacht – so aus: Sieg gegen 1899 Hoffenheim, Remis in Dortmund, Heimsieg gegen den Hamburger SV, Sieg bei Borussia Mönchengladbach und drei Punkte vor eigener Kulisse gegen den 1. FC Köln. Dann stünde Leipzig am 25. Februar mit 52 Punkten so gut wie sicher im Europapokal.

Erster Ost-Klub nach Union in Europa?

Die Mission von RB-Macher Dietrich Mateschitz (72), den 2009 auf die Fußball-Landkarte geholten Leipziger Klub als ersten Verein aus Ostdeutschland seit 2002 in den internationalen Wettbewerb zu bringen, wäre dann erfüllt. Damals spielte der 1. FC Union Berlin nach einer sensationellen Pokalrunde 2000/2001 als unterlegener Pokalfinalist (0:2 im Berliner Olympiastadion gegen den FC Schalke 04) im UEFA-Cup.

Stünde RBL am Saisonende unter den ersten Vier, wäre sogar die erste Champions-League-Teilnahme eines Vereins aus den neuen Bundesländern drin. Der FC Hansa Rostock scheiterte als letzter Ost-Meister 1991 klar am FC Barcelona (0:3 / 1:0), Zeit also für frischen Wind aus dem Osten!

„Wir wissen ja, dass vier die Champions League und zwei die Europa League erreichen, das ist das Minimalziel“, kommentierte Mateschitz gegenüber Fußball BILD die blendende Ausgangslage – schon jetzt liegen die Bullen mit 13 Punkten Vorsprung vor dem Tabellensiebten 1. FC Köln.

Torjäger Timo Werner (20) stapelt noch tief: „Ich glaube, jeder würde sich freuen, wenn wir die Champions-League-Hymne hören dürften, aber darüber denkt bei uns wirklich niemand nach.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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