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Türkei möchte EM-Träume Leipzigs stoppen

Wird Leipzig auch EM-Arena 2024? Archivfoto: Carsten Germann / Der Bullenblog.

Türkei möchte die EM 2024 im eigenen Land

Der DFB hat sich offiziell um die EM 2024 beworben, den Zuschlag erhält man aber selbstverständlich nicht ohne Konkurrenz. Am heutigen Mittwoch erwartet bei der UEFA man die Bewerbung der Türkei.

Aber auch wenn Deutschland das Turnier in sieben Jahren austrägt, ist Leipzig noch kein sicherer Standort für die Europameisterschaft. Die Konkurrenz im Kampf um die zu vergebenden Spielorte ist enorm.

Türkei wollte schon EM 2016

Schon die EM 2016 wollten die Türken im eigenen Land haben, damals verlor man mit 6:7 Stimmen gegen Frankreich. Sollte die Türkei sich tatsächlich bewerben, hat sie mit Deutschland wieder einen harten Gegner um die übernächste Europameisterschaft.

Auch Bewerbungen aus Skandinavien?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt war Deutschland der einzige Kandidat, der sich öffentlich an die UEFA wandte und sein Interesse bekundete. Eine weitere Alternative wäre eine gemeinschaftliche Kandidatur Skandinaviens mit Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen. Die Bewerbungsfrist läuft am 03. März 2017 ab. In der darauffolgenden Woche wird die UEFA die Kandidatenliste verkünden.

Bis Freitag können sich die Städte in Frankfurt beim DFB bewerben. Es werden zehn Stadien mit einer Mindestkapazität von 30.000 Zuschauern gesucht. Es sollen schon jetzt mehr als zehn Bewerbungen vorliegen

Red Bull Arena auch bei Zuschlag kein sicherer Spielort

Montag reichten die Leipziger ihre Bewerbung ein, Dienstag kamen Stuttgart und Nürnberg dazu. Gastgeber wollen auch Mönchengladbach und Düsseldorf sein, sie wurden 2006 außen vor gelassen. Die Stadien in Berlin, München, Dortmund, Frankfurt und Hamburg gelten als gesetzt, sie waren auch schon Teil des Sommermärchens 2006 in Deutschland, als die Weltmeisterschaft im eigenen Land absolviert wurde.

„Wir werden eine erstklassige Bewerbung einreichen und dabei sehr genau darauf achten, dass wir in einem transparenten, nachvollziehbaren Prozess die möglichen zehn Spielorte auswählen“, sagte DFB-Chef Reinhard Grindel.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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