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Upamecano oder Caleta-Car – Wer wechselt den Bullenstall?

Vollgepackter RB-Fanblock in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena bei der Bundesliga-Premiere. Foto: Michael Bohlmann

Die Gerüchteküche, wonach sich im Winter personell etwas am Leipziger Cottaweg tut, brodelt.

Nimmt man Bezug auf Ralf Rangnicks Aussage aus einem dpa-Interview: „Es wird sicher nicht passieren, dass wir gezielt Spieler von auswärts holen, nur damit wir zwei mehr im Kader haben. Ich will aber nicht ausschließen, dass wenn ein Spieler in der Winterpause auf dem Transfermarkt schon zu haben wäre, den wir im Sommer sowieso gerne hätten, dass wir ihn dann nicht auch holen.“, so handelt es sich also um Spieler, die längst auf dem Zettel der Bullen standen. Was liegt da näher, als zu bewährten Mitteln zu greifen und mal im anderen Stall in Salzburg zu schauen, wer sich da aufdrängt.

Zwei Namen hört man in den letzten Wochen des Öfteren: Das 18-jährige, französische Innenverteidiger-Talent Dayot Upamecano und der 20-jährige Kroate Duje Caleta-Car, der auch im Zentrum der Abwehr spielen kann. Vor allem Upamecano hat mit starken Leistungen in der Hinserie in Österreich auf sich aufmerksam gemacht, was gleich mehrere europäische Top-Klubs auf den Plan rief und so wohl auch ein wenig die Pläne Rangnicks durchkreuzt. Denn, dass RB gleich zwei weitere Defensive aus der Mozartstadt wegschnappt, scheint unrealistisch. Vielmehr dürfte der ursprüngliche Plan für den Winter Caleta-Car vorgesehen haben, um die durch die zahlreichen Verletzten entstandene Lücke im Defensivverbund der Leipziger zu schließen. Sein Verteidigerkollege Upamecano hingegen wäre demnach eher eine mittelfristige Lösung.

Was aber tun, wenn Vereine wie der FC Barcelona oder Juventus Turin sich anschleichen, um einen den Rohdiamanten streitig zu machen? Richtig, kurzen Prozess. Mit den Vorteilen „Spielpraxis sammeln“ und „eingespieltes System“ hätten die Leipziger wohl auch die besseren Karten. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn sich die Fans in der Red Bull Arena schon beim ersten Heimspiel nach der Winterpause gegen Eintracht Frankfurt eher an den Namen „U-PA-ME-CA-NO“ als an „CA-LE-TA-CAR“ gewöhnen dürfen. Beide wären sportlich – aber auch akustisch eine Bereicherung.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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