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Von RB Salzburg zu RB Leipzig – Die internen Transfers seit 2015

Keine Sprachprobleme: Peter Gulacsi, der bis 2016 auch schon bei RB Salzburg spielte. Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Stark kritisiert wird von außen immer wieder, wie und dass die Red Bull Clubs intern Spieler transferieren. Was aber ebenso beachtet werden sollte ist, wie diese sich in ihrem neuen Klub einfinden, so wurde Peter Gulacsi, der 2015 von Salzburg zu Leipzig wechselte, schlagartig Torhüter Nummer 1 und Rückhalt der Mannschaft. Insgesamt fanden seit 2015 – nach dem Wechsel von Upamecano – ganze neun Transfers von Red Bull Salzburg zu RasenBallsport Leipzig statt.

Die internen Transfers 2015

Im Sommer 2015 stieß wie bereits erwähnt Torhüter Peter Gulacsi zu den Leipziger Bullen. Für drei Millionen verließ der 26-Jährige Österreich. Für dieselbe Summe verließ auch Stefan Ilsanker den Klub aus Salzburg, um sein Glück in Leipzig zu suchen. Marcel Sabitzer wurde 2014 von Red Bull Leipzig aus Wien verpflichtet und sofort nach Salzburg verliehen, die festgeschriebene Ablösesumme von zwei Millionen Euro im Wiener Vertrag bestand nur für ausländische Vereine, so konnte man seitens Rapid Wien einen direkten Transfer nach Salzburg verhindern.

Ähnlich verlief es mit Massimo Bruno, auch er wurde 2014 von Leipzig verpflichtet und direkt an Salzburg verliehen, seit Sommer spielt er wieder für seinen Ex Klub RSC Anderlecht, allerdings nur auf Leihbasis.

Im Sommer 2015 stieß auch Nils Quaschner zu den Roten Bullen, er kam ablösefrei, sollte allerdings auch ein Jahr früher verpflichtet werden. Durch das Veto der FIFA platzte der Deal. Das Veto kam zustande, da er in der damaligen Saison bereits ein Pflichtspiel für den Salzburger Kooperationsklub FC Liefering absolviert hatte und ein dritter Klub die Regularien brechen würde. Seit dieser Saison spielt Quaschner auf Leihbasis beim VFL Bochum.

Die internen Transfers 2016

Benno Schmitz wurde für eine Millionen von Salzburg zu Leipzig transferiert. Er kam ursprünglich aus der zweiten Mannschaft des FC Bayern und bestritt bis zum jetzigen Stand sieben Bundesliga- und ein Pokalspiel in dieser Saison. Auch Naby Keita stieß erst 2016 zu den Leipziger Bullen, der 15 Millionen Einkauf fand sich schnell zurecht und ist kaum aus dieser Mannschaft wegzudenken.

Bernado folgte seinen ehemaligen Mannschaftskollegen in das neue Abenteuer mit dem Namen RasenBallsport Leipzig, der Verein ließ sich den jungen Mann sechs Millionen Euro kosten. Der letzte Transfer erfolgte erst vor ein paar Tagen, Dayot Upamecano, der 18 -jährige Innenverteidiger wechselte für eine Grundablöse von 10 Millionen Euro von Salzburg nach Leipzig. Voraussichtlich wird er in dieser Transferperiode der letzte interne Transfer bleiben.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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