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Winter-Transfers in der Liga: Wer kam, wer ging?

Dayot Upamecano, hier bei seiner ersten Pressekonferenz in Leipzig am 13. Januar 2017, blieb einziger RBL-Winter-Neuzugang. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Schluss, fertig, ab – die Winter-Transferperiode der Fußball-Bundesliga ging am Dienstag um Mitternacht zu Ende. Die deutsche Fußball-Eliteliga hat mit 90 Millionen Euro für neue Spieler dabei so viel investiert wie noch nie. Die Winter-Transfers knackten die bisherige Bestmarke aus dem Winter 2015 mit damals 65 Millionen Euro.

Wolfsburg ist der Winter-Transferkrösus

Aber, so berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die 18 Vereine nahmen auch 91 Millionen Euro ein. Transfer-Könige des Winters 2016/2017 waren die Wolfsburger, die 29,5 Millionen Euro ausgaben. Im Sommer hatte der VfL bereits 50,1 Mio. Euro investiert. Teuerster Spieler bei den Niedersachsen war Yunus Malli vom 1. FSV Mainz 05, für den die „Wölfe“ am 5. Januar 2017 satte 12,5 Millionen Euro auf den Tisch legten.

Auch Bayer 04 Leverkusen schlug im Winter-Schlussverkauf noch einmal zu und holte den 19-jährigen Jamaikaner Leon Bailey vom belgischen Europa-League-Teilnehmer KRC.

Anders als die ebenso oft als „Plastikklubs“ geschmähten Rheinländer und die Wolfsburger zeigten sich die Leipziger zurückhaltend. Mit dem französischen Junioren-Nationalspieler Dayot Upamecano (RB Salzburg) investierten sie zwar zehn Millionen Euro, doch weitere Zugänge gab es am turbulenten gestrigen „Deadline-Day“ – wie zuvor von RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58) gegenüber Der Bullenblog angekündigt – nicht mehr.

Vitaly Janelt (VfL Bochum/verliehen bis 2018), Omar Damari (Maccabi Haifa/verliehen bis 2018), Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV/war ohnehin von Bayer Leverkusen ausgeliehen), Terence Boyd (Darmstadt 98) sowie Zsolt Kalmár (Brøndby IF, Leihe bis 2018) haben den Tabellenzweiten verlassen.

Der angeblich mit den Leipzigern in Kontakt stehende Rangers-Stürmer Barrie McKay wird – vereinsnahen Quellen zufolge – einen neuen Kontrakt beim schottischen Rekordmeister unterzeichnen.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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