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Calli: ,,Asoziale, Verbrecher, Kriminelle”

Die Protestwelle gegen RB Leipzig erreichte in Dortmund eine neue Dimension und einen absoluten Tiefpunkt. Foto: PICTURE POINT.

Rainer Calmund über die Ausschreitungen

Seit Samstag beschäftigen die Ausschreitungen in Dortmund die ganze Republik. Das Spiel zwischen dem BVB und dem RBL (1:0) rückte in den Hintergrund. Die Dortmunder entschieden das Spiel in der 35. Minute durch ein Tor von Aubameyang für sich. Die Partie hätte nach weiteren großen Chancen des BVB klarer ausgehen können, doch die verletzungsgeschwächten Leipziger hielten sich wacker in der Partie. Auch Rainer Calmund (68), ehemaliger Manager von Bayer Leverkusen nahm am Sonntag im “Doppelpass” Stellung zu den Ausschreitungen

Er selbst hat ein ganz klares Bild von den gewaltbereiten Randalierern. „Ich nenne sie mal nicht Fans. Eine kleine Gruppe von Asozialen, oder vielmehr Verbrechern, von Kriminellen, die da Fans, die auch Frauen und Kinder im Leipziger Outfit angegriffen haben.“

Die Übergriffe fanden vor allem außerhalb des Stadions statt. Der Verein müsse dafür Sorge tragen, dass diese Menschen nicht mal ins Stadion gelangen. „Das wird Borussia Dortmund nicht gerecht und sie müssen alles dran setzen, dass diese Leute im Stadion nichts zu suchen haben. Auch nicht die, die so ein Transparent über den Burn-Out von Ralf Rangnick halten.“
Damit ist dann wohl ein großer Teil der Dortmunder Anhänger gemeint.

Rainer Calmund: Rangnick hat sich herausragen Verhalten

Für einen hatte Calmund ein besonderes Lob übrig, nämlich für RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58). Er hatte sich beim wichtigen Spiel gemeinsam mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff unter die anderen Fans in den Gästeblock gemischt. Auch Sport Bild-Chefredakteur Alfred Draxler und Sport1-Reporter Oliver Müller äußerten sich alles andere als erfreut über das Geschehene am vergangenen 19.Spieltag der Fußball-Bundesliga im Signal Iduna Park in Dortmund.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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