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Champions League ohne Leipzig?

Alles umsonst?: Die Roten Bullen, hier mit (v. l.) Naby Keita, Kapitän Willi Orban und Marcel Halstenberg gegen den HSV, könnten am Saisonende mit leeren Händen dastehen. Archivfoto: PICTURE POINT / Sven Sonntag.

Es war bisher kein guter Mittwoch für RB Leipzig und den Schwesterclub aus Salzburg.

Heute wartete die Zeitung Salzburger Nachrichten mit einer Geschichte auf, die viele Fans der beiden Clubs beschäftigt: Was passiert eigentlich, wenn sich sowohl Red Bull Salzburg als auch RB Leipzig für die Champions League-Saison 2017/2018 qualifizieren?

Geht man davon aus, dass Salzburg in der österreichischen Bundesliga seinen vierten Meistertitel in Folge einfährt und dass die Roten Bullen aus Leipzig ihren Acht-Punkte-Vorsprung auf Rang vier und die TSG 1899 Hoffenheim halten können, so ergibt sich für den Getränkemulti Red Bull ein Problem.

Das UEFA-Reglement für die Champions League untersagt die Teilnahme von zwei Clubs mit dem gleichen Geldgeber im europäischen Fußball.

Wie die Salzburger Nachrichten am Mittwoch berichteten, soll es vonseiten der UEFA schon erste Signale geben, dass nur ein Bullen-Club international spielberechtigt ist. Eine endgültige Entscheidung soll jedoch erst nach Saisonende getroffen werden.

Champions League nur als Meister

Bliebe der europäische Fußballverband hart, hätte das für Leipzig gravierende Auswirkungen. Gemäß Regelwerk wird der Verein von der UEFA bevorzugt, der die bessere Platzierung in der eigenen Liga hat – und da haben die Salzburger die besseren Karten. Ergo: RBL müsste also noch Deutscher Meister werden, um mit der österreichischen Meisterschaft der Salzburger gleichzuziehen.

Dass mögliche Szenario, wonach Salzburg auf sein Startrecht verzichtet – die Salzburger Bullen schafften noch nie die CL-Qualifikation – wird durch die Lizenzbestimmung der österreichischen Bundesliga verhindert. Der Meister der Alpen-Liga ist für die CL-Qualifikation gesetzt.

 




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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