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Der emotionale Tuchel – Stimmen zu BVB – RBL

Trainer Thomas Tuchel führte Borussia Dortmund mit Glück und Geschick zum 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Ein richtungweisendes 1:0 (1:0) im Verfolgerduell gegen RB Leipzig – Borussia Dortmund durfte am Samstagabend jubeln.

Der Bullenblog hat die wichtigsten Reaktionen zum Spitzenspiel zusammengestellt.

Thomas Tuchel (43), Trainer von Borussia Dortmund, sah im Interview mit Sky nach dem Spiel ein „ein 4:0 verkleidet als 1:0.“ Der BVB-Coach: „Wir haben auf einem hohen Niveau verteidigt, überragend umgeschaltet und nur vergessen, den Deckel draufzumachen. Es war ein hochverdienter Sieg, der sich überragend anfühlt.“

Eine Frage zu Bankdrücker Mario Götze, der seit seinem Wechsel zum FC Bayern 2013 und zurück nach Dortmund im letzten Sommer mehr als 13 Stunden auf der Reservebank schmoren musste, hielt sich Tuchel knapp: „Nein, das ist kein Thema nach dem Spiel, dass wir einen Ersatzspieler rauspicken und darüber reden. Das ist der völlig falsche Zeitpunkt.“ Die Spitze gegen RBL-Boss Oliver Mintzlaff, der unter der Woche mit der Aussage „Ich bin nicht unglücklich darüber, dass Tuchel nicht nach Leipzig kam“ für Wirbel gesorgt hatte, meinte der Dortmunder Trainer: „Ich habe es bemerkt und bin erschrocken. Ich habe in meinem Sabbatical mehrere Gespräche mit Leipzig und Ralf Rangnick geführt. Ein einziges Mal war Herr Mintzlaff dabei. Ich dachte die ganze Zeit, dass er der Assistent von Ralf ist. Deshalb habe ich mich erschrocken. Da habe ich die Visitenkarte wohl nicht richtig durchgelesen.“

Hasenhüttl: ,,Habe kein Problem mit Tuchel”

RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl (49) zur Gestik von Tuchel in der hektischen Schlussphase: „„Er wollte wahrscheinlich hören, was ich sage. Ich habe nur fragen wollen, ob er sich sicher ist, dass es Abseits ist. Unser Verhältnis ist glaube ich gut, ich habe kein Problem mit ihm.”

Sky-Experte Christoph Metzelder (36) sah dies anders: „Tuchel wird vorgeworfen, dass er technokratisch sei und den Fußball zu einhundert Prozent planen wolle. Heute hat er seine emotionale Seite gezeigt.“

Marco Reus (Borussia Dortmund) fand: „Wir haben das Spiel gewonnen, am Ende zählt nur das. Wenn ich eine von den zwei oder drei Chancen mache, dann brauchen wir über die Abseitssituation nicht mehr sprechen. Die Chancen muss ich alle machen – fertig aus. Wir haben ein kampfbetontes Spiel gesehen, das wir angenommen haben. Der Sieg geht in Ordnung.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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