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DFB-Pokal: BVB unter Beobachtung

Trainer Thomas Tuchel führte Borussia Dortmund mit Glück und Geschick zum 1:0-Erfolg gegen RB Leipzig. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Bei Borussia Dortmund herrscht trotz des 1:0-Erfolgs im Bundesliga-Spitzenduell gegen RB Leipzig und nach den schweren Ausschreitungen rund um die Partie vor dem Pokal-Achtelfinale gegen Hertha BSC (20.45 Uhr / ARD und Sky live) Katerstimmung.

BVB-Trainer Thomas Tuchel (43) war im Vorfeld der Partie im Signal Iduna Park bemüht, zwischen Randalierern und friedfertigen Dortmund-Anhängern klar zu trennen. „Es muss erlaubt sein, die Mannschaft am Mittwoch wieder emotional zu unterstützen“, sagte er auf der Pressekonferenz am Dienstag zum Spiel, „ich nehme die „gelbe Wand“ nicht anders wahr, als vor dem Samstagabendduell gegen RB Leipzig.“ Die Spruchbänder, die weit unter die Gürtellinie gingen und teilweise jenseits der Menschenwürde wandelten, blieben dem engagierten Coach nicht verborgen. Dennoch stellte Tuchel am Dienstag klar: „Es gibt auch noch mal einen Unterschied zwischen Spruchbänder hochhalten und dem, was vor dem Stadion passiert ist.“

In der Partie gegen die Berliner stehen sowohl der Verein Borussia Dortmund als auch seine Fans unter besonderer Beobachtung. Die zumeist friedfertigen Anhänger des BVB wollen vor dem Spiel gegen den Hauptstadtklub eine Plakataktion gegen Gewalt präsentieren.

Indes tankte der nächste Bullen-Gegner Hamburger SV am Dienstagabend neues Selbstvertrauen. Der HSV schlug den 1. FC Köln im Pokal-Achtelfinale mit 2:0 (1:0) durch Tore von Gideon Jung (5.) und Bobby Wood (76.). Bei den Hamburgern gab besonders Winter-Neuzugang Walace ein vielversprechendes Debüt.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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