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Die Bullen bezwingen die Unbesiegbaren aus Hoffenheim !

Die Rote Karte von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Landshut) gegen Sandro Wagner (Hoffenheim) zieht zwei Spiele Sperre nach sich.. Archivfoto: PICTURE POINT.

Es war das Topspiel des 18. Bundesliga-Spieltages. Der Tabellenzweite aus Leipzig empfängt den Tabellendritten. Vorfreude auf ein heißes Duell ist durchaus angemessen. Im Vorfeld wurde viel spekuliert über den Spielverlauf. Vor dem Spiel war Hoffenheim die letzte Ungeschlagene Mannschaft der Fußball Bundesliga in der Saison 2016/2017. Vor ausverkaufter Red Bull Arena siegt der RasenBallsport Leipzig mit 2:1 über die TSG aus Hoffenheim.

Leipzig findet schnell ins Spiel

Mit dem Anstoß waren die Leipziger bereits voll bei der Sache. Man begann stark, verzeichnete in den den ersten Minuten allerdings den ein oder anderen Fehlpass zu viel zu verzeichnen. In der vierten Minute bestätigten die Gastgeber den guten Start. Werner nahm einen Diagonalball von Compper optimal an und mit, lässt Zuber stehen und bedient, den in der Mitte lauernden Naby Keita, der mit der Innenseite auf das Tor zielt. Mit dem Shcuss gelang es zwar Baumann zu schlagen, doch flog der Ball gut einen halben Meter links am Tor der TSG vorbei.

TSG Führung nach Baumanns Glanzparade

Im Anschluss an diese Chance ging es hoch her, auch Hoffenheim schaltete sich mehr und mehr ins Spielgeschehen ein. Dann die 17. Spielminute, Baumann pariert sensationell einen harten Kopfball von Orban nach Ecke von Halstenberg. Baumann lenkt den Ball mit einer Glanzparade am links Tor der Gäste vorbei. Damit ist die Offensiv-Aktion der Gastgeber vorbei, doch im Anschluss geraten sie in einen Konter.
Rudy trieb den Ball bis an die Mittellinie, im Zickzack ging es durch die unsortierte Abwehr der Roten Bullen. Links im Strafraum legt Kramaric quer, sodass Amiri freie Bahn hat und die Pille nur noch ins leere Tor einschieben muss.

RBL lässt sich nicht schocken

Nach kurzem schütteln der Leipziger geht es dann auch schon weiter hin und her, die erste Halbzeit birgte sehr wenig Verschnaufzeit. Ein Angriff jagt den anderen, die Überzahl dieser Angriffe erfolgten Richtung Oliver Baumann.
Nach abräumen von Timo Werner im Mittelfeld, erhält Torschütze Amiri die gelbe Karte. Zehn Minuten später, in der 35. Minute gibt es auch die erste gelbe Karte für die Leipziger, Poulsen sieht sie nach einem Schubser abseits des Balles gegen Rudy. In den Zwischenminuten entstanden keine großen Chancen, dennoch wurde das Spiel nie langweilig, ein Anlauf Richtung Tor folgte dem anderen – auf beiden Seiten.

Verdienter Ausgleich durch Timo Werner

Mehr und mehr wuchs der Druck auf die Abwehr der TSG Hoffenheim. In der 38.Minute war es dann soweit: der elfte Saisontreffer für Timo Werner, das verdiente 1:1.

Timo Werner brachte die Roten Bullen mit seinem 11. Saisontor in die Partie zurück.
Foto: PICTURE POINT / R.Petzsche.

Nach einem verlorenen Ball am gegnerischen Strafraum bleibt Leipzig weiter aggressiv am Ball. Keita nimmt Vogt den Ball in einer zentralen Position vom Fuß, Werner geht mit und schiebt die Kugel auf höhe des Elfmeterpunktes am Keeper vorbei in die rechte untere Ecke.

Zur Halbzeit bekommen die Spieler eine verdiente Pause. Ein sehr intensives Spiel zwischen zwei Top-Teams der Bundesliga.
In den zweiten Durchgang ging es für die Roten Bullen unverändert, Hoffenheim musste Vogt, der mit Baumann zusammenprallte, ersetzen. Vogt klagte im Anschluss über Kopfschmerzen, es besteht ein Verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung. Für ihn kam Fabian Schär in die Partie.

Wagner schwächt die TSG

Die Rote Karte von Schiedsrichter Wolfgang Stark (Landshut) gegen Sandro Wagner (Hoffenheim). Foto: PICTURE POINT.

Die zweite Hälfte begann etwas ruhiger, die Leipziger bekamen das Spiel sehr gut in den Griff, drängten die Hoffenheimer mehr und mehr in die eigene Hälfte. In der 60. Minute konnte sich Sandro Wagner nicht mehr zusammenreißen, durfte folgerichtig duschen gehen. Der Hoffenheimer sprang Ilsanker mit offener Sohle seitlich an das ungeschützte Schienbein. Schiri Wolfgang Stark hatte keine andere Wahl als Wagner den roten Karton zu zeigen. In der Folge brachte Coach Julian Nagelsmann einen neuen Konter Stürmer. Kramaric verließ das Feld für Uth.
Kurz darauf wieder eine größere Chance für die Gastgeber, Keita schickt Werner halbrechts in die Tiefe, der schüttelt Schär ab, scheitert aber aus spitzem Winkel an TSG Keeper Baumann.

Sabitzer schlägt die Unbesiegbaren

Marcel Sabitzer, hier noch im Trikot von RBS, ist einer von neun Profis, die den Weg von Salzburg nach Leipzig nahmen. Foto: GEPA picture / Red Bull Content Pool.

In der 73.Minute folgte dann auch der erste Wechsel der Leipziger. Der glücklose Poulsen verließ das Feld für Davie Selke. Nagelsmann zieht drei Minuten später seine dritte Wechseloption Szalai für Amiri. In der 78. Spielminute dann endlich die Erlösung für die Bullen, Sabitzer zieht aus 20 Metern ab, Schär fälscht den Ball unhaltbar in den eigenen Kasten ab.
Nach dem Führungstreffer zum 2:1 passierte dann nicht mehr viel. Compper, Szalai, Hübner uns Selke sahen noch die Gelbe Karte. Hasenhüttl wechselte in der dreiminütigen Nachspielzeit noch zweimal. Kaiser und Khedira kamen für Keita und Werner.

In Summe war es ein verdienter Sieg für den RB Leipzig in diesem doch phasenweise sehr chaotischen Bundesliga-Spitzenspiel. Mit dem Sieg konnte man sich mit nun elf Punkten von den Hoffenheimern absetzen. In unserem RB Leipzig – Live Ticker könnt ihr alles detailliert noch einmal nachlesen.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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