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Die ,,leere Wand”: BVB akzeptiert Strafe nach Vorfällen gegen RBL

Die Protestwelle gegen RB Leipzig erreichte in Dortmund eine neue Dimension und einen absoluten Tiefpunkt. Foto: PICTURE POINT.

Vizemeister Borussia Dortmund hat am Montagmittag erwartungsgemäß die vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Südtribüne im Signal Iduna Park für ein Spiel sperren zu müssen, akzeptiert. Das berichtet kicker.de. Auslöser für diesen Strafantrag waren Schmähplakate jenseits der Menschenwürde im Spiel gegen RB Leipzig (1:0).

Die drastische Maßnahme betrifft alle 25.000 Zuschauerplätze für die berühmte Südtribüne, die als ,,gelbe Wand” bekannt ist und Europas größte Stehplatztribüne ist. Die ,,Süd” wird bereits beim nächsten Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) leer bleiben müssen. Zudem muss der BVB eine Geldstrafe von 100.000 Euro zahlen.

Der entsprechende DFB-Antrag ging einer zur Bewährung ausgesetzten Strafe gegen die Anhänger des Bundesligisten nach, nachdem es im Pokalfinale gegen den FC Bayern München im Mai 2016 zu Pyro-Ausschreitungen im Berliner Olympiastadion gekommen war. Die Strafe, so der DFB-Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner, beziehe sich jedoch nicht auf die Angriffe auf Leipziger Fans rund um den Signal Iduna Park am 4. Februar 2017. In das Strafmaß mit ein spielten auch Schmähplakate gegen 1899 Hoffenheim und Pyro-Attacken beim Auswärtsspiel des BVB in Mainz (1:1) Ende Januar 2017.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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