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Drei Bullen in der „Elf der Vorrunde“

Das war's! Emil Forsberg wird von Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner beim Spiel in München in Richtung Kabine geschickt. RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (r.) tobt... Archivfoto: PICTURE POINT.

17 Spiele sind vorbei – Zeit für das renommierte Kicker-Sportmagazin, um gewohnt akribisch und umfassend Bilanz zu ziehen. Das Magazin hat die nach Noten besten Spieler der Fußball-Bundesliga in einer ,,Top-Elf der Hinrunde“ zusammengestellt.

Mit dabei: Drei Rote Bullen: Abwehrchef Willi Orban (24), Packing-König Naby Keita (21) und Top-Scorer Emil Forsberg (24).

Im Tor finden wir Kölns Olympia-Keeper Timo Horn, der zwar verletzungsbedingt nur neun Hinrundenpartien absolvierte, der jedoch dabei nie schlechter als Note 3 war und damit absolut verdient auf dieser Position zum Liga-Besten gewählt wurde.

Abwehr: Orban neben Weltmeister und Bayern-Legende Lahm

In der Abwehr ist natürlich an Weltmeister Philipp Lahm vom FC Bayern München kein Vorbeikommen, aber auch RBL-Abwehrchef Willi Orban, der keine Liga-Minute verpasste, ist unter den besten Defensivspielern der Liga. Der Ex-Lauterer hatte nur einen schwarzen Tag (wie die gesamte Mannschaft), beim 0:3 in München, wo er die Kicker-Note 5 bekam. Zwei Tore, u. a. beim Sprung an die Tabellenspitze beim 3:2 in Leverkusen, rechtfertigen seine Nominierung. Auf einen Notenschnitt von 2,86 kommt ein Spieler vom nächsten RBL-Gegner: Kevin Vogt, Abwehrrecke von 1899 Hoffenheim. Nationalspieler Jonas Hector vom 1. FC Köln gebührt die Linksverteidigerposition, bei einem Schnitt von 2,94.

In der Zentrale exzellent: Keita und Forsberg

Im Mittelfeld überragend: Naby Keita. Der Mann mit den besten Packing-Werten in der RBL-Mannschaft kommt bei konstanten Leistungen auf einen Notenschnitt von 2,58 und gehört mit vier Toren und drei Vorlagen zu den wertvollsten Spielern der Liga. Mindestens neun Einsätze sind nötig, um in die Elf der Vorrunde zu kommen. Die machte Bayern-Star Arjen Robben –und er traf dabei fünf Mal. Klar, dass er damit nominiert ist. Noch stärker als der Niederländer: Leipzigs Emil Forsberg. Zwar hatte der Schwede in München (Note 6) einen Blackout, doch neun Assists und fünf Tore in 15 Auftritten machen ihn zu einem der Top-Spieler der Liga. Gilt auch für Borussia Dortmunds Juwel Ousmane Dembélé (19). Der Franzose machte für den BVB 13 Spiele und traf dabei drei Mal, lieferte – bei einem Schnitt von 2,54 – sieben Vorlagen.

Im Angriff: Der selbst ernannte „beste deutsche Stürmer der Liga“, Sandro Wagner von 1899 Hoffenheim. Immer ein bisschen polarisierend, ist der Ex-Münchner mit zehn Toren und zwei Assists neben Timo Werner von RBL bester deutscher Angreifer der Hinrunde. Der bessere Notenschnitt 2,75 (Werner: 2,91) brachte ihn in die Kicker-Elf. Diese wäre natürlich nicht komplett ohne Robert Lewandowski. 14 Tore, drei Vorlagen – vielleicht war der Pole, seit 2014 beim FC Bayern, nie wertvoller als in dieser Spielzeit. Im Gegensatz zu seinem Dortmunder Konkurrenten Pierre-Emerick Aubameyang (Schnitt: 2,9 / dreimal Note 5) legte „Lewi“ eine Top-Vorrunde hin und hielt sich mit einem Schnitt von 2,69 auf absolutem Top-Niveau.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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