Aktuelle News Spieltag

Erste RBL-Heimniederlage: HSV lässt das mal den „Papa“ machen…

Unglaublich: Nach Bayer Leverkusen schockte Kyriakos Papadopoulos als Torschütze für den Hamburger SV auch RB Leipzig. Foto: PICTURE POINT.

Der „Dino“ schockt die Roten Bullen! RB Leipzig hat am 20. Spieltag die erste Heimniederlage seiner Bundesliga-Geschichte hinnehmen müssen. Die Leipziger unterlagen dem Hamburger SV mit 0:3 (0:2) und verloren damit den Kontakt zu Tabellenführer FC Bayern München, der beim FC Ingolstadt erwartungsgemäß punktete.

Zwei Kopfballtore für den HSV

Der Schock für die Leipziger dann nach etwas mehr als einer Viertelstunde. Zuerst scheiterte Bobby Wood (17.) aus kurzer Distanz an Peter Gulacsi, doch die folgende Ecke von Nicolai Müller köpfte ausgerechnet der Ex-Leipziger Kyriakos Papadopoulos (18.) wuchtig ein. Den angekündigten, exzessiven Jubel konnte sich der Grieche, der für RBL nur ein Liga-Spiel machte, anschließend nicht verkneifen. Er rannte wild gestikulierend in Richtung Trainerbank.

Die Leipziger zeigten sich beeindruckt von diesem Wirkungstreffer und mussten nach 24 Minuten den nächsten Kopfballtreffer nach einer Ecke hinnehmen. Dieses Mal stieg der zweite HSV-Winterneuzugang Walace nach Ecke von Müller höher als alle Abwehrbullen und köpfte ein – 0:2! In dieser Phase hätten die Gäste aus Hamburg schon alles klar machen können. Nur eine Minute später zischte nach einem Konter ein Schuss von Filip Kostic um Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Poulsen erst ein- dann verletzungsbedingt wieder ausgewechselt

RBL-Coach Ralph Hasenhüttl reagierte. Er nahm Dayot Upamecano vom Feld und brachte den offensiven Yussuf Poulsen (31.). Der Däne hatte nach 36 Minuten die beste Chance zum Anschlusstor, verzog aber aus 14 Metern knapp. Bitter für Poulsen und den RBL: Der Stürmer musste nach 41 Minuten verletzungsbedingt wieder raus, für ihn kam Silbermedaillengewinner Davie Selke.

Nach der Pause konnten sich die Leipziger zu wenig Feldvorteile erspielen, um die sicher stehenden Hanseaten in gefährliche Situationen zu bringen. Räume für Konter ergaben sich auf Hamburger Seite jedoch auch nur selten. Timo Werner (82.) agierte bei einem Konter zu unkonzentriert, leistete sich einen Fehlpass anstatt die Partie spät noch einmal scharf zu stellen.

Stattdessen traf der eingewechselte Dennis Diekmeier (87.) bei einem HSV-Konter die Querlatte. Der ebenfalls neu in die Partie gekommene Aaron Hunt (90. + 3) machte mit einem Konter zum 0:3 alles klar.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

4 Kommentare

Kommentar posten...