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„Es gibt keine Entwicklung ohne eine Delle“

Alles umsonst?: Die Roten Bullen, hier mit (v. l.) Naby Keita, Kapitän Willi Orban und Marcel Halstenberg gegen den HSV, könnten am Saisonende mit leeren Händen dastehen. Archivfoto: PICTURE POINT / Sven Sonntag.

Hasenhüttl über die Rückschläge

200 Fans des RasenBallsport Leipzig waren am Dienstagnachmittag zu Gast beim öffentlichen Training. Coach Ralph Hasenhüttl (49) nahm sich viel Zeit für die Fans, beantwortete natürlich auch die Fragen der Reporter. Eine Krise erkennt er in den letzten Ergebnissen nicht, die Partie gegen Hamburg sei bereits abgehakt.

Marvin Compper und Marcel Sabitzer mussten das Training aufgrund von kleineren Blessuren ausfallen lassen. Den Rest seiner Schützlinge sah er nach überstandener Grippewelle einen Schritt weiter vorne.

Medial zwischen Krise und Champions League

Nach den letzten Ergebnissen findet sich Leipzig in den Medien irgendwo zwischen Krise und Champions League Einzug wieder. Der kommende Gegner von Borussia Mönchengladbach konnte die letzten drei Spiele gewinnen, befindet sich in einer guten Form. Doch Hasenhüttl ist gewarnt: „Es ist wie der HSV eine Mannschaft im Aufwind, wenn sie auf uns trifft.“ Allerdings sieht Ralph Hasenhüttl keine Krise.

Mit gewohnter Ruhe kommentierte der Trainer die aktuelle Situation: „Ich weiß nicht, was mir lieber ist. Ein Spiel zu verlieren und zu hören, dass wir eine Krise haben. Oder wenn wir das Spiel gewonnen hätten, wir schon mit einem Bein Champions League spielen. Man hätte es mir mit beiden Überschriften nicht Recht machen können. Wir haben von einer sorgenfreien Saison gesprochen, da sind wir auf einem guten Weg. Es gibt keine Entwicklung ohne eine kleine Delle.“

,,Nicht alles schlecht gemacht”

Mit Blick auf das verlorene Spiel gegen die Hamburger, zieht Hasenhüttl auch etwas positives aus der Partie, das Quäntchen Glück habe aber in diesem Spiel gefehlt. So traf der eingewechselte Yussuf Poulsen nur den Pfosten (35.) und verletzte sich später auch noch.

Hadern muss der Coach mit dem ausbleibenden Killerinstinkt: „Wir müssen uns wieder belohnen für den Aufwand. Wir haben jetzt gesehen, dass wir nicht alles schlecht gemacht haben. Es waren auch viele gute Aktionen dabei, die wir hätten besser ausspielen können. An dem Tag ist einfach vieles gegen uns gelaufen.“

„Jetzt von einer Krise zu sprechen finde ich übertrieben. Das ist eine kleine Delle, Jammern auf hohem Niveau.“, sagt Hasenhüttl über die Aussagen einiger Medien.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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