Exklusives Spieltag

EXKLUSIV: Rangnick saß aus Aberglaube nicht neben Löw

Ralf Rangnick führte RB Leipzig in die Bundesliga. Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Beim Topspiel des 18. Bundesliga-Spieltags RasenBallsport Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim besuchte Bundestrainer Joachim Löw (56) zum ersten Mal ein Spiel der Roten Bullen in der Red Bull Arena. Die Sachsen entschieden die Partie mit 2:1 für sich, bezwangen die Unbesiegbaren aus Hoffenheim. Überraschenderweise saßen Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick und Löw nicht nebeneinander.

Rangnick mit Aberglauben bei Sitzplatzwahl

Der Grund war ganz simpel, Ralf Rangnick, der sich als abergläubisch bewies, wollte seinen angestammten Sitzplatz nicht verlassnen. „Er (Jogi Löw, Anm.d.Red.) war oben in der Loge in der sechsten Ebene, und ich sitze immer in der fünften Ebene”, erklärte Rangnick. „Da wir bisher noch kein Heimspiel verloren haben, gab es keinen Grund daran etwas zu ändern. Das hätte ich mir nicht verziehen, wenn es dann heute nicht geklappt hätte.”

Rangnick: Löw – Besuch ,,nichts außergewöhnliches”

Für Rangnick war dieser Premierenbesuch von Joachim Löw schon seit geraumer Zeit überfällig. „Wenn der Zweite gegen den Dritten spielt und man selbst hauptsächlich in Berlin wohnt, kann man schon auch mal vorbeikommen. Das ist jetzt nichts so Außergewöhnliches. Das war für mich eine Selbstverständlichkeit, dass er heute da war”, sagte Rangnick nach dem, für ihn und sein Team erfolgreichen Spitzenspiel am 18.Spieltag der Saison 2016/2017 zu Journalisten, unter anderem zu Bullenblog.

Rangnick: Orban, Demme und Halstenberg für die A-Elf

Unter anderem wurde natürlich auch Stürmer Timo Werner, denn im Angriff der DFB-Elf sieht es ja nicht all zu üppig aus. Mit Sicherheit hatte er auch den Hoffenheimer Sandro Wagner auf dem Zettel, dieser beendete die Partie jedoch bereits nach 60 Minuten mit der Roten Karte.

Rangnick sieht aber nicht nur Timo Werner als eine Option für die Nationalmannschaft, er bringt auch drei weitere Schützlinge ins Gespräch: „Wir tun ja jetzt gerade so, dass Jogi Löw nur wegen Timo Werner Grund hat, hierher zu kommen. Das sehe ich nicht so. Wir haben schon noch ein paar andere, deutsche Spieler, die er heute auch gesehen hat. In der Abwehr braucht man ja auch Spieler, nehme ich mal an“, sagte Rangnick.

Damit warf er unter anderem die Namen Willi Orban und Marcel Halstenberg in den Ring. Laut Rangnick hätte aber auch Diego Demme eine Chance in der deutschen Nationalmannschaft verdient.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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