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Frankfurt bangt um Huszti und Fabian gegen RB Leipzig

Die Red Bull Arena ist gegen Eintracht Frankfurt ausverkauft. Foto: GEPA pictures/Red Bull Content Pool

Warm eingepackt und mit der Mütze auf dem Kopf stand Eintracht Coach auf dem Trainingsplatz der Frankfurter und griff gewohnt energisch ein, wenn einzelne Spieler nicht mit der Mannschaft mitzogen. Der Kroate selbst hat gerade seine Grippe weitestgehend auskuriert, die er sich in Abu Dhabi einfing. Doch mehr Sorgen macht er sich um seine Spieler.

Huszti weiterhin nicht im Training

Szabolcs Huszti kann weiterhin aufgrund seiner anhaltenden Achillessenenschmerzen nicht am Training der Eintracht teilnehmen. Er wird mit Sicherheit gegen die Roten Bullen aus Leipzig ausfallen und nur auf der Tribüne Platz nehmen können. Auch der Coach kann nur erahnen woher diese anhaltenden Probleme stammen: „Er war heute morgen bei einer Kernspin und da war alles sauber, da kann man sonst nichts sehen, das hat irgendwo einen anderen Ursprung. Ich bin zwar kein Arzt, aber es kann mit dem Rücken zu tun haben, vielleicht gibt es dort Versorgungsprobleme nach unten.”

Auch Marco Fabian nicht fit

Weitaus überraschender war für den Coach die Nachricht von Marco Fabian. Am Dienstag stellte sich heraus, dass der Mexikaner schon seit längerem von Hüftschmerzen geplagt ist. Ebenso konnte er auch nicht am Training der Frankfurter teilnehmen. Der Coach prognostiziert wie folgt: „Marco hatte schon im Trainingslager immer mal wieder Probleme gehabt und das ist nicht besser geworden. Im Gegenteil, es ist sogar schlechter geworden, deswegen haben wir ihn heute draußen gelassen. Stand jetzt glaube ich nicht, dass er am Wochenende auflaufen kann“.

Kovac macht das Beste aus der Situation

Für das Heimspiel der Leipziger gegen die Eintracht aus Frankfurt wäre es wahrlich nur schwer verkraftbar, wenn tatsächlich Huszti UND Fabian ausfallen würden. Nun muss Kovac auch seine ertüfftelte Grundidee von Bord werfen in der er sich erhofft hatte Hasebe als zentralen Mann in der hinteren Dreierkette starten zu lassen. Der nächste harte Schlag trifft die Eintracht im Abschlussspiel, in dem David Abraham ein Schuss im Rücken traf und in der Folge nur noch leicht auslaufen konnte.
Dennoch lässt Kovac den Kopf nicht hängen, versucht das Beste aus der Situation herauszuholen: „Man sieht es ja nicht nur bei uns, sondern allgemein in der Bundesliga, dass viele Mannschaften angeschlagene Spieler haben. Wir haben keine muskulären Verletzungen aber so kleinere Sachen gehören zum Fußball dazu. Das ist ärgerlich aber normal“.

Der Trainer begibt sich lieber in sein Element und tüftelt aus, mit welcher Taktik und Formation er den Ostklub überraschen kann: „Das ist ja das Interessante am Fußball, dass man es nicht vorausschauen kann und dann die besten Lösungen finden muss.“ Tabellenzweiter gegen Tabellenvierter – mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn die Partie am Samstag um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Kovac zeigt sich mit dem Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden und sieht sein Team auf einem guten Level. Die Intensität im Training ist hoch, die Zweikämpfe kernig und der Wille, sich weiter verbessern zu wollen ungebrochen da. Ob bei Sprintübungen, kleineren Spielformen oder dem Abschlussspiel – kein Akteur gibt nach in den intensiven 120 Minuten.

Barkok voller Selbstvertrauen

Besonders auffällig sind immer wieder die Szenen vom selbstbewusst auftretenden Aymen Barkok. Das Eigengewächs streut häufiger Überraschungsmomente ein und schwebt teilweise förmlich über den Platz. Mit seiner engen Ballführung, Geschwindigkeit und den technischen Fähigkeiten scheint der in der Frankfurter Nordweststand groß gewordene Offensivakteur bereits für die Partie in Leipzig eine Alternative für die Startelf zu sein, auch wenn sich Kovac noch nicht festnageln lassen will: „Bisher lagen wir mit unseren Entscheidungen oft ganz gut. Ich hoffe, dass wir das bis zum Wochenende auch so hinbekommen – auch mit dem Spielermaterial, weil das ja auch die Ausgangssituation verändert. Wir können ja nicht mit jedem Spielermaterial immer dasselbe spielen.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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