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Für RB-Bashing hat Burke nichts übrig…

Beim 1. FC Köln (1:1) erzielte Oliver Burke sein bislang einziges Liga-Tor für RBL. Foto: PICTURE POINT / R. Petzsche

Er ist gemeinsam mit Naby Keita (21) der teuerste Transfer in der noch jungen Leipziger Vereinsgeschichte: Oliver Burke (19) kam im vergangenen Sommer für 15 Millionen Euro Ablöse von Nottingham Forest in die Heldenstadt.

In 13 Liga-Einsätzen stand der Sturmbulle zwar nur einmal in der Startelf – am fünften Spieltag beim 1. FC Köln (1:1) – erzielte im RheinEnergieStadion jedoch direkt sein erstes Bundesliga-Tor und gilt trotz seiner vergleichsweise geringen Einsatzzeiten als die personifizierte Sturm-Hoffnung der Leipziger. In einem Interview mit dem Leipziger Stadtmagazin Urbanite sprach der Schotte über die Investoren-Debatte rund um RBL und über seinen nächsten Karriereschritt.

,,Ich möchte den Fans etwas zurückgeben”

„Ich bin es gewohnt und für mich ist es normal, dass es Investoren im Profisport und Fußball gibt. Es ist ein hart umkämpftes Geschäft, so dass ich die Diskussion darüber nicht verstehen kann“, sagte Burke dem Magazin. Immerhin sind Investorenbeteiligungen im britischen Fußball etwas Selbstverständliches. Deshalb hat der Offensivspieler auch ein gutes Gefühl, wenn es um die Unterstützung durch die Leipziger Fans geht. „Ich mag die Fans hier und deren Support ist unglaublich. Jedes Heimspiel ist ein Abenteuer und fühlt sich für mich wie ein Highlight an.“ Künftig möchte er dem Anhang die Unterstützung mit Erfolgen auf dem Platz zurückgeben“, sagt Burke, der zuvor im berühmten City-Ground des zweimaligen Europacupsiegers Nottingham Forest seine Heimstätte hatte.

Obwohl mit dem FC Arsenal, Tottenham Hotspur und dem FC Bayern München europäische Topclubs hinter ihm her waren, entschied sich Burke im Sommer – wenige Stunden vor Transferschluss – für RasenBallsport Leipzig. „Es ist der perfekte Ort, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen und ein besserer Fußballer zu werden“, sagt Burke, „dafür muss ich im Training weiter hart arbeiten und auf die Ratschläge der Verantwortlichen hören, um die Art Fußball zu spielen, die hier verlangt wird“. Auch RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58) ist für Burke dabei ein wichtiger Ansprechpartner. „Er weiß so viel über Fußball und ist dazu fähig, dich besser zu machen“, lobt Burke den Schwaben, der ihn schon vor seiner Verpflichtung als „ein Naturereignis“ angepriesen hatte.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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