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Gladbach kündigt Stimmungs-Boykott an

,,Traditionsverein seit 1900": Fans des fünfmaligen Deutschen Meisters Borussia Mönchengladbach im Hinspiel in Leipzig. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Gladbach plant Stimmungs-Boykott

Für die Partie am Sonntag, bei der die Leipziger Bullen zu Besuch in Mönchengladbach sind, haben die VfL-Anhänger nun eine stille Protest-Aktion angekündigt. Zuletzt konnten die Mönchengladbacher ordentlich Selbstvertrauen tanken.

Wird der Boykott zum Vorteil des RBL ?

Marvin Compper (31) kommentierte die Sperrung der Südtribüne der Dortmunder kurz und knapp in der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie Dortmund gegen Wolfsburg. Er konnte ein solches Szenario selbst schon in seiner Zeit in Florenz erleben, damals wurde ein Teil des Stadions seines Teams gesperrt. „Es war eine Atmosphäre wie bei einem Freundschaftsspiel. Wie es in Dortmund ist, kann ich nicht beurteilen. Es könnte unter Umständen so sein, dass es ihnen ein paar Prozent Energie zieht,“ sagte der Abwehrspieler.

19.00 Minuten Schweigen für die Tradition

Es ist fraglich, ob RB Leipzig auf einen solchen Effekt bauen kann. Die Gladbacher werden nämlich in voller Anzahl im Stadion sein und lediglich 19.00 Minuten schweigen, angelehnt an das Gründungsjahr von 1900. Im Anschluss werden die Gladbacher ihre Mannschaft wie gewohnt nach vorne peitschen. Auf dieselbe Weise agierten die Gladbacher Anhänger im Hinspiel in der Red Bull Arena Leipzig. Damals konnten die Gladbacher dank Fabian Johnson kurz vor Ende der Partie beim 1:1 einen Punkt entführen.

Kommerzielles Interesse ein Dorn im Auge

Die Aktion wurde von verschiedenen Gladbacher Fan-Gruppierungen beschlossen und unterzeichnet. Seitens des Gladbacher Fanprojekts beschreibt Thomas Ludwig die Interessenvertretung als „Hüter der Fußballkultur“.

Ihnen sei es ein Dorn im Auge, dass RB Leipzig kommerzielle Interessen verfolge. ,,Ausschreitungen wie gegen die Borussia aus Dortmund wird es aber in Gladbach nicht gebe”, hieß es.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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