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Großkreutz verteidigt Watzke-Kritik

In der Kritik: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (l., mit CFC-Sportdirektor Stephan Beutel ). Archivfoto: PICTURE POINT / Kerstin Kummer.

„Herr Watzke, vertreten Sie weiter Ihre Meinung“

Kevin Großkreutz ist sowohl ehemaliger Borusse als auch absoluter Publikumsliebling der Dortmunder Südtribüne. Vor allem ist er bekannt für seine meinungsfreudigen Aktivitäten im Social Media. Er stichelte bereits in der Vergangenheit extrem in Richtung RasenBallsport Leipzig. Und natürlich musste auch er seine Meinung ungefragt zu der Diskussion von Samstagabend äußern. Er hat eine sehr interessante Sicht auf die Fangewalt der Dortmunder.

Großkreutz verteidigt Watzke

Durch die kritischen Aussagen wochenlang vor der Partie gegen den RB Leipzig, die nahezu jeden Tag ausgeweitert wurden, sieht sich BVB-Boss Hans-Joachim Watzke unzähligen Vorwürfen ausgesetzt. Andere, wie zum Beispiel Christian Heidel von Schalke 04, verteidigten den Geschäftsführer des BVB.

Jetzt musste sich natürlich auch Kevin Großkreutz dazu melden. Er sehe bei der Debatte die Meinungsfreiheit in Gefahr: „Die Meinung zu einem Verein vertreten, das darf man nicht, dann ist man sofort kriminell. Herr Watzke, vertreten Sie weiter Ihre Meinung, das darf und kann Ihnen keiner verbieten!“

Fake-Wechsel auf Instagram

Schon häufiger machte der einsatzlose Weltmeister von 2014 abseits des Fußballplatzes Schlagzeilen, mehr sogar als durch seine sportlichen Leistungen. Zuletzt waren die Stuttgarter Verantwortlichen über einen Post von Großkreutz mehr als nur erzürnt. Er gab seinen Wechsel zu den Roten Bullen im letzten Sommer bekannt, auf ironische und spöttische Art und Weise.

Mittlerweile verspeist oder wirft Großkreutz seine Döner in/durch die zweite Bundesliga. Wohl mit Erfolg, die Stuttgarter stehen aktuell auf dem ersten Tabellenplatz. Mit Timo Werner spielte er in Stuttgart zusammen, das änderte sich nach Werners Wechsel zu Leipzig. „Wir sind Freunde, aber bevor die Tradition haben, werden die aus Gelsenkirchen Meister. Jetzt weißt du, wie realistisch das ist“, kommentierte Großkreutz den Wechsel.

Er selbst kann sich sportlich frühestens in der nächsten Saison mit Leipzig messen. Der semi-erfolgreiche Weltmeister ohne Einsatz wechselte nach einer Dortmund-Saison ohne Einsatzzeiten in die Türkei, wo es nicht viel besser lief und im Anschluss dann zum Absteiger nach Stuttgart. Hier läuft es für den 28-jährigen schon besser in der zweiten Bundesliga, da ist er noch wer. Vierzehn Einsätze hat er bis dato auf dem Konto in der aktuellen Spielzeit.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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