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Hasenhüttl: „Fans machen uns stolz“

Trainer Ralph Hasenhüttl im Mediengespräch. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

RBL-Trainer Ralph Hasenhüttl (49) hat in der Pressekonferenz zum Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr / Live bei Sky und im Bullenblog-Ticker) am Donnerstag klare Worte zu den Vorkommnissen in Dortmund, zum Spiel gegen den Bundesliga-Dino aus Hamburg und zur geplanten Aktion der eigenen Fans in der Red Bull Arena gefunden.

„Mit der Mannschaft selbst haben wir über die Ereignisse von Dortmund nach dem Samstag nicht mehr viel gesprochen, es ist in der Öffentlichkeit viel gesprochen worden“, erklärte Hasenhüttl vor Journalisten in Leipzig, „ich schaue nach vorne und ich will, dass so etwas nicht mehr passiert. Wir alle müssen uns Gedanken machen: Die Menschen dürfen nicht wegschauen und sie sollten Zivilcourage zeigen. Fußball ist so ein verbindender Sport, wir müssen dahin kommen, dass die Leute das Spiel wieder in den Mittelpunkt stellen und dass sie ins Stadion gehen, um Keita gegen Dembélé zu sehen.“

Die geplante Aktion der RBL-Fans in der 9. Minute der Partie gegen den HSV singend ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen, kommentierte der RBL-Coach so: „Meine Fans machen mich immer wieder stolz und es macht so viel Spaß, sich für diese Menschen den Allerwertesten aufzureißen und ihnen schöne Wochenenden zu bereiten.“

Gegen den Hamburger SV sieht der Österreicher, nach Grippe wieder voll fit, sein Team wieder in der Favoritenrolle, warnte aber gleichzeitig vor den unberechenbaren Hanseaten: „Der HSV hat sich gefunden, es wird darauf ankommen, dass wir den Gegner mit unserer Dynamik unter Druck setzen können, dafür müssen wir eine Menge tun.“ Das Hinspiel-Resultat, ein 4:0-Erfolg für RBL, wollte Hasenhüttl deshalb nicht mehr als Vergleich heranziehen. „Es war in der ersten Halbzeit brutal ausgeglichen, die Hamburger hatten eine Chance, die Pete (Peter Gulacsi, d. Red.) überragend gehalten hat“, blickte Ralph Hasenhüttl zurück, „in der zweiten Halbzeit haben wir uns dank unserer Schnelligkeit durchsetzen können.“

Auf das Wiedersehen mit dem zum Hamburger SV gewechselten Ex-RBL-Abwehrrecken Kyrakos Papadopoulos freut sich Hasenhüttl ganz besonders: „„Er hat gegen Leverkusen ein sehr gutes Spiel, hat jeden Kopfball und jeden Zweikampf gewonnen, er hat sogar das Siegtor gemacht, dass Papa mit der Nuss stark ist, haben wir hier gesehen, er wird brennen, wir sind im Guten auseinander gegangen, wenn wir ihn gebraucht haben, war er leider zu oft verletzt.“

In die Karten schauen in Sachen Aufstellung ließ sich der Taktiker nicht: „Die Tatsache, dass Ilse Ilsanker nicht Innenverteidiger spielt, ist nicht entscheidend. Er hat in Dortmund eines der besten Spiele gemacht, seit ich hier bin und deshalb kann ich sagen, dass er am Samstag auf jeden Fall spielen wird. Lasst Euch mal überraschen, wer draußen bleibt.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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