Aktuelle News Spieltag

Hasenhüttl: Keine Gegenaggressionen

Trainer Ralph Hasenhüttl im Mediengespräch. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Hasenhüttl möchte Verschärfung des Hasses vermeiden

Leipzig Coach Ralph Hasenhüttl (49) ist sicher, dass sein Team die Vorfälle in Dortmund rund um das Spiel im Signal Iduna Park zeitnah abhaken wird, um volle Konzentration auf die Partie am kommenden Samstag gegen den Hamburger SV zu schaffen (15.30 Uhr / Sky live und bei uns im Live-Ticker).

Am heutigen Dienstag wollte Hasenhüttl die Geschehnisse noch einmal mit seinem Team besprechen. Am Samstag waren in Dortmund RB-Fans von der Teilen der BVB-Anhängerschaft angegriffen worden, selbst vor Frauen und Kindern wurde bei den Randalen nicht halt gemacht. „Ich wollte da nur weg und raus”, sagte Hasenhüttl zur emotionalen Situation am Samstagabend im Signal Iduna Park in Dortmund. „Es hat in uns einen sportlichen Verlierer gegeben. Aber in Wahrheit hat auch der Fußball verloren.”

Bereits ab Mittwoch soll das Thema beiseite geschoben werden. Man muss sich auf das nächste Ligaspiel gegen den Hamburger SV fokussieren. „Ich glaube, dass das schon ab morgen kein Thema mehr ist”, sagte der Österreicher, seit 2016 Coach des RB Leipzig.

Mintzlaff fordert sorgenfreie Auswärtsfahrten

„Wir haben auch das Gefühl, dass unsere Fans das so einordnen wie es ist und nicht mit irgendwelchen Gegenaggressionen reagieren, sondern weiter unsere Fankultur pflegen und dafür stehen, dass wir anders sein wollen“, betonte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff (49).

Auch teilte der Klubchef mit: „Wir stehen in Kontakt mit den betroffenen Fans.” Auch am Montag hätten sich noch einige gemeldet, „die durchaus traumatisiert” sind. Mintzlaff: ,,Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung und werden uns mit allem, was uns zur Verfügung steht, dafür einsetzen, dass alle wieder sorgenfreie Auswärtsfahrten erleben.”

Unter anderem wurden RB-Anhänger vor der Partie gegen den BVB auf dem Weg ins Stadion mit Flaschen und Steinen beworfen. Weiter waren auf der gesamten Südtribüne Banner mit geschmacklosen und beleidigenden Sprüchen gegen RasenBallsport Leipzig zu sehen, teilweise wendeten sich die Plakate auch gegen RBL-Protagonisten wie Ralf Rangnick und Mintzlaff.

Nach einem Treffer von Pierre-Emerick Aubameyang in der 35. Spielminute konnten die Gastgeber das Spiel für sich entscheiden und etwas näher an die Bullen heranrücken. Nun sind es nur noch acht Punkte die der RB vor den Borussen hat.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

Kommentar posten...

Kommentar posten...