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Hasenhüttl: “Muss vor 80.000 anders coachen”

Trainer Ralph Hasenhüttl im Mediengespräch. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Auch im nächsten Spiel erwartet die Roten Bullen eine sehr schwere Aufgabe. Es ist das dritte Topspiel in Folge für die Bullen, die ersten beiden konnte man in der heimischen Red Bull Arena für sich entscheiden. 3:0 bezwang man die Frankfurter Eintracht, 2:1 setzte man sich gegen die Hoffenheimer durch. Gegen den BVB trifft man am Samstag Abend (18.30 Uhr bei uns im Live-Ticker) auf ein anderes Kaliber. Seit Jahren spielen die Dortmunder eine wichtige Rolle in der Bundesliga, auch international gab es ergreifende Siege. Mit der Unterstützung ihrer Fans gelang es den Dortmundern in der laufenden Spielzeit zuhause ungeschlagen zu bleiben, dass möchten die Bullen natürlich ändern und sie werden ihre Chancen dafür bekommen. Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie erzählte Hasenhüttl, er treffe eigene Vorkehrungen für diese besondere Atmosphäre in Dortmund.

Willi Orban: “Mein persönliches Highlight-Spiel”

Willi Orban verbreitete unter der Woche schon, wie sehr er sich auf die Kulisse im Westfalenstadion freue. Es sei etwas sehr besonderes, vor so einer Kulisse Fußball zu spielen. Die Leistung seines Teams würde sich auch nicht von der heißen Stimmung beeinträchtigen lassen. In Leipzig lernte man ohnehin schon, dass man sich darauf konzentrieren sollte, was zwischen den Toren passiert.

Hasenhüttl wird nicht von außen coachen

Für Coach Hasenhüttl macht die Stimmung im Westfalenstadion allerdings einen großen Unterschied. Er habe aufgrund der Lautstärke im Signa Iduna Park kaum eine Chance sich bei seinen Spielern Gehör zu verschaffen. Auch auf Zettelchen, wie sie beispielweise durch Nagelsmann und Guardiola verwendet wurden hat Ralph Hasenhüttl keine Lust.
„Das habe ich noch nie gemacht. Normalerweise informieren wir einen Spieler, der die Nachricht dann weiterträgt.“ Er habe eine bessere Lösung: „Vor so einer Kulisse muss man schon anders coachen, man kann nicht reinrufen. Die Mannschaft muss am besten so vorbereitet sein, dass es nicht notwendig ist, von außen zu coachen.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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