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Hasenhüttl will keine neue Diskussion um Werner

1899-Coach Julian Nagelsmann (r.) und Leipzigs Trainer Ralph Hasenhüttl beim Sky-Stadiontalk vor dem Spiel in der Red Bull arena am 28. Januar 2017 (2:1). Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Eine vermeintliche ,,Schauspieleinlage“ von Timo Werner (20) in der Nachspielzeit der Partie bei Borussia Mönchengladbach (1:2) nach einem leichten Schubser von Tony Jantschke war auch in der anschließenden Pressekonferenz ein Reizthema.

Werner, nach seinem leichten Faller in der 96. Minute aus der Gladbacher Nordkurve mit Bierbechern beworfen, brachte VfL-Coach Dieter Hecking (52) auf den Plan. „Es hat die Atmosphäre noch mal angeheizt. Die Aktion von Timo Werner vor unserer Tribüne war unnötig. Jeder hat gesehen, dass es nicht der große Schubser war. Wir sollten da, denke ich, alle zusammen eine gute Lösung finden“, sagte Hecking nach dem Spiel.

RBL-Coach Ralph Hasenhüttl hatte für die neuerlichen Vorwürfe gegen seinen Stürmer, der beim 2:1-Erfolg gegen den FC Schalke 04 am 3. Dezember 2016 eine astreine ,,Schwalbe“, die zum Elfmeter führte, abgeliefert hatte, kein Verständnis. ,,Timo hat eine Vorgeschichte, also vorsichtig mit dem Thema umgehen“, mahnte der Österreicher im Borussia-Park die anwesenden Medienvertreter.

uch Nationalspieler Ilkay Gündogan verteidigte Werner in dieser Szene. „Fehler gemachtJa. Aber langsam sollten einige ,Fans‘ ihren Umgang mit Timo Werner mal kritisch überdenken. Der Junge ist erst 20!“, so der Mittelfeldspieler von Manchester City.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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