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Heidel nimmt Watzke in Schutz

S04-Sportdirektor Christian Heidel beim Gastspiel der Königsblauen in Leipzig am 3. Dezember 2016. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche. l

Christian Heidel nimmt Hans-Joachim Watzke in Schutz

Am Mittwoch wird die Borussia Dortmund nach den Ausschreitungen im Signal Iduna Park erneut Besuch bekommen. Diesmal ist die Hertha aus Berlin zu Gast. Die Pressekonferenz vor der Partie stand jedoch immer noch unter den Zeichen der Gewalt vom vergangenen Samstag. Auch nahm BVB-Coach Thomas Tuchel (43) die Anhänger des Vereins in Schutz.

Im Vorfeld der Partie BVB gegen RBL griffen so genannte Dortmund-Anhänger die RB-Fans an, nahmen dabei keine Rücksicht auf Kinder und Frauen. Die Partie ging mit 1:0 an den BVB, wobei das Sportliche völlig in den Hintergrund rückte.

„Es muss möglich sein, mit Kindern ins Stadion zu gehen“

Der Dortmunder Coach war sehr darum bemüht, zwischen den Tätern von Samstag und der Fans der sonst so gelobten Südtribüne zu differenzieren. Auch im Hinblick auf das Spiel gegen die Hertha im DFB-Pokal. „Es muss erlaubt sein, die Mannschaft am Mittwoch wieder emotional zu unterstützen“, sagte er auf der heutigen Pressekonferenz. Er nehme die „gelbe Wand“ nach den Ereignissen gegen den RasenBallsport nicht anders wahr, als vor der Partie gegen RB Leipzig.

Tuchel betont aber auch, dass er die Ereignisse natürlich nicht verharmlosen möchte, man dürfe aber auch nicht pauschal verurteilen. Auch die Spruchbänder über die gesamte Südtribüne hat Tuchel natürlich wahrgenommen. „Es gibt auch noch mal einen Unterschied zwischen Spruchbänder hochhalten und dem, was vor dem Stadion passiert ist.“

Heidel verteidigt Watzke

Sportdirektor Christian Heidel vom Erzfeind Schalke 04 will in der gegenwärtigen Diskussion eine Vermischung von Themen sehen. Was dort passiert ist, fände er schlimm, es solle dennoch erlaubt sein, sich mit RB Leipzig kritisch auseinandersetzen zu dürfen.

Das hatte auch Hans-Joachim Watzke in letzter Zeit getan.  Laut Heidel sei Watzke aber mit seiner Kritik nicht der einzige. „Er hat seine Meinung gesagt, das ist doch völlig in Ordnung.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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