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Hitzfeld adelt Leipzig: Höchstens der BVB ist ein Konkurrent

Die Roten Bullen sind das jüngste Team der Liga. Werden Sie 2017 auch der jüngste Meister aller Zeiten? Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

In seiner Karriere hat der mittlerweile 68 – jährige Ottmar Hitzfeld sowohl die Borussia aus Dortmund als auch den FC Bayern als Trainer begleitet, mit den Bayern gelang ihm auch in seiner letzten Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League nicht – es war wieder nur das Double. Allerdings stellt er im Hinblick auf die Rückrunde der Saison 2016/2017 nur einem seiner ehemaligen Vereine eine positive Prognose aus.

Leipzig wird eine gewichtige Rolle spielen

Laut Ottmar Hitzfeld wird beim Ausgang der Bundesliga Saison für seine Ex-Clubs vor allem der RB aus Leipzig eine sehr gewichtige Rolle spielen. Er spricht von einem engen Kampf um die Spitze der Tabelle in den ersten Wochen. Aktuell liegen die Roten Bullen nur drei Punkte hinter den Münchnern. “Von den ersten fünf Spieltagen im neuen Jahr bestreiten die Bayern vier auf fremdem Boden und die Leipziger drei von vier Spielen vor heimischem Publikum”, erzählte Hitzfeld gegenüber “bundesliga.de”

Hitzfeld glaubt an 5. Meisterschaft in Folge für den FCB

Trotz der grandiosen Hinrunde der Leipziger geht Hitzfeld davon aus, dass sein Ex Verein aus München an der Spitze der Tabelle bleiben wird. Er erzählt, dass der FC Bayern als klarer Favorit in die Rückrunde starten würde, da Carlo Ancelotti trotz einiger Experimente und Rotationen bereits eine Wunschaufstellung im Hinterkopf habe. Hitzfeld ist sicher, der FC Bayern wird in der zweiten Saisonhälfte “souveräner und dominanter” auftreten als bisher.

Leipzig einzige Konkurrenz der Bayern

Leipzig sieht der ehemalige Schweizer-Nationaltrainer als einzigen Konkurrenten für den FC Bayern in der laufenden Spielzeit. Die anderen Mannschaften seien einfach zu weit davon entfernt, so seine Analyse vor dem letzten Hinrundespieltag. Sorgen mache er sich keine um einen Leipziger Absturz: “Ich gehe davon aus, dass Leipzig kein zweites Hoffenheim wird. Dafür scheint mir dieses Team zu stabil zu sein und zu viel Substanz zu haben.”

Die Dortmunder hingegen werden in dieser Spielzeit keine Rolle mehr spielen was die Suche nach dem deutschen Fußballmeister 2016/2017 angeht. Es gäbe im Pott zwar viele Verletzte zu beklagen, dennoch sei der Kader sehr wohl breit genug aufgestellt, um eine solche Phase zu kompensieren. “Mehrere Spiele wurden einfach unnötig verloren”, berichtet er über die Hinrunde der Dortmunder. Trotz allem glaubt Hitzfeld an eine Teilnahme im Europäischen Wettbewerb für die schwarz gelben: “Ich traue dem BVB ganz klar zu, die direkte Qualifikation für die Champions League zu schaffen, also einen Platz auf dem Podium. Das muss auch das Ziel sein.”




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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