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HSV-Anhänger mit Pyro und Pfeifkonzert

Blick auf den HSV-Fanblock in der Red Bull Arena. Foto: Carsten Germann / Der Bullenblog.

HSV-Fans mit Pyro gegen Anti-Gewalt-Plakate

Auch gegen die Hamburger wurde die Berichterstattung im Vorfeld von den Gewalttaten in Dortmund bestimmt. Für einen friedliche Fankultur demonstrierten die Leipziger in der neunten Minute (Anspielung auf das Gründungsjahr 2009) in der Red Bull Arena. Beim Verein wurden etwa 100 Plakate angemeldet. Das ganze Stadion sollte in der neunten Spielminute einen RB-Fangesang anstimmen.

HSV Fans kontern mit Pyro-Technik

Vor Beginn der Partie und in den ersten Spielminuten konnte man in den Leipziger Rängen unzählige Plakate für eine friedliche Fankultur erkennen. Ohne jegliche Hassbotschaften in Richtung der Hamburger oder anderen Vereinen. Zu lesen waren Sprüche wie „Fußball für alle statt menschenverachtender Krawalle“, „Gewaltfrei seit 2009“, „Euer Hass ist unser Stolz“, „Toleranz“ und „Friedliche Fans“.

Doch die Anhänger des Hamburger Sportvereins reagierten eher ungehalten auf die Plakate. Kurz nach Entrollen der Banner, hagelte es Pfiffe und im Anschluss wurden gar Pyrofackeln gezündet.

Auf diese Art und Weise wurde eine friedliche Annäherung durch die Leipziger Fans mit Spott und Höhn niedergeschlagen, auch die Partie ging an den Hamburger Sport-Verein, der mit zwei Eckballtoren einfach zielgenauer war als die Leipziger an diesem Tag. Das dritte Tor durch Aaron Hunt in der dritten Minute der Nachspielzeit war dann nun auch wirklich keine große Sache mehr, die Leipziger hatten alles nach vorne geworfen, die Hamburger spielten durchweg auf Konter. In der letzten Minute bekam Hunt den Ball innerhalb des Strafraums zugespielt, Peter Gulacsi war bereits geschlagen, sodass Hunt ihn nicht mehr versemmeln konnte.

Tabellarisches Glück im Unglück

Da die Frankfurter Eintracht, die Berliner Hertha, die TSG Hoffenheim und Köln (1:2 am Sonntag beim SC Freiburg) ebenfalls ihre Spiele verloren, verlor man nicht all zu viel von seinem Vorsprung. Die Münchner allerdings rückten weitere drei Punkte weg.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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