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Joachim Löw: „Will Wagner keine Absicht unterstellen“

Timo Werner gehört zu den größten Marktwert-Gewinnern bei den Roten Bullen. Archivfoto: PICTURE POINT / R.Petzsche.

Er war der prominenteste Tribünen-Gast in der Red Bull Arena beim 2:1 (1:1) gegen 1899 Hoffenheim: Bundestrainer Joachim Löw (56). Über die Begegnung des Weltmeister-Trainers mit den Leipziger Taxifahrern wusste der Bullenblog exklusiv zu berichten.

Am Rande des Verfolgerduells sprach Löw, lädiert an der Nase nach einem Zusammenprall mit einer Glasscheibe, mit den Kollegen von BILD am SONNTAG über das Stürmer-Duell Timo Werner (20/RBL) gegen Sandro Wagner (29) von 1899 Hoffenheim. „Gelb hätte gereicht“, so sah der DFB-Trainer, der ,,Die Mannschaft“ bereits im elften Jahr betreut, die Rote Karte für Wagner (60.) durch Schiedsrichter Wolfgang Stark, „es war relativ eng im Zweikampf. Ich will ihm da keine Absicht unterstellen.“ Jogi Löw nahm Wagner in Schutz – und auch der Rot-Sünder selbst zeigte nach dem Platzverweis – offene Sohle gegen RBL-Spieler Stefan Ilsanker und damit absolut berechtigt – Einsicht. Wagner in BILD am SONNTAG: „Es tut mir wahnsinnig leid, es sah fies aus, ich habe mich selbst erschrocken und bin der Letzte, der jemanden verletzen will.“ Nach dem Abpfiff ging Wagner direkt zu Ilsanker, dann zu Schiri Stark und entschuldigte sich in den Katakomben auch bei der gesamten Hoffenheimer Mannschaft. 1899-Trainer Julian Nagelsmann (29) zu Bullenblog: „Den Platzverweis kann man geben.“

Indes: Das Stürmer-Duell der aktuell besten deutschen Torjäger ging an Timo Werner. Der Sturmbulle erzielte seinen elften Saisontreffer zum 1:1 (28.), Wagner ging leer aus und wurde – ob gewollt oder ungewollt – zur tragischen Figur für die Kraichgauer in diesem Spiel. Bis zum Platzverweis neutralisierten sich die beiden technisch hoch versierten Teams nämlich auf allerhöchstem Niveau. Sah auch Joachim Löw im Halbzeit-Talk mit der ARD-Sportschau so: „Es ist ein schnelles und intensives Spiel, beide Mannschaften kommen nach Ballgewinn schnell zum Abschluss, verteidigen aber auch sehr gut, von daher gab es nicht allzu viele Torchancen, diese waren jedoch – von beiden Mannschaften – sehr gut herausgespielt.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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