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Kaiser: Rivalität ja, Gewalt nein!

Nur zwei Torschüsse: Die Dortmunder mit Julian Weigl hielten RBL und Yussuf Poulsen klug vom Tor weg. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Nach dem Spiel gegen die Borussen aus Dortmund lehnte Dominik Kaiser Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung vehement ab. Zwar gehöre eine gewisse “Rivalität” zum Fußball dazu, jedoch seien Aktionen wie die Angriffe der Dortmund “Fans” auf die RB-Anhängerschaft, vor allem im Vorfeld des Spiels, nicht akzeptabel.

Kaiser in Gedanken bei verletzten Fans

Die Spieler wurden erst im nach hinein von Medienvertretern über die Ausschreitungen unterrichtet. „Man kann nur hoffen, dass es den Verletzen schnell wieder gut geht“, erklärt der Kapitän der Roten Bullen. Er selbst wurde während des Spiels gegen die Dortmunder, von den Fans der Heimmannschaft mit Laserpointern geblendet. „Es hat keinen großen Einfluss auf eine Standardsituation oder das Spielgeschehen gehabt. Aber ob das sein muss, ist die andere Frage.“

Wegen einiger Ausfälle stand der etatmäßige Kapitän nach langer Zeit mal wieder in der Startelf der Roten Bullen. Eer habe sich selbst sehr darüber gefreut, vor allem da das letzte Mal „ja jetzt auch ein paar Wochen her ist“.
Vom defensiven Verhalten seiner Mannschaft war er zufrieden, in der Front habe „in den wenigen Aktionen, die wir hatten, die Klarheit gefehlt“.

Aus der Niederlage lernen, auf das nächste Spiel konzentrieren

Man sei nach der Niederlage in Dortmund sehr enttäuscht gewesen, zwar hatte man nichts zu verlieren, dennoch hätte man selbstverständlich doch lieber gewonnen. Vor allem das nicht anerkannte Tor in der Nachspielzeit ärgerte die Leipziger. Dennoch entschied Schiedsrichter Tobias Stieler aus Hamburg zu Recht auf Abseits. „Den Punkt hätten wir gerne mitgenommen, egal wie das letzten Endes bewertet worden wäre. Wir hätten uns gerne für die couragierte Leistung belohnt.“

Wie aus den Niederlagen gegen die Ingolstädter (0:1) und die Münchner (0:3) werde man aber aus der Partie lernen. „Wo uns das dann hinführt, das werden wir sehen. Wir werden weiter unser Ding machen.“

Auf jeden Fall soll es schnellstmöglich wieder einen Erfolg geben. Man werde sich ab morgen auf das Heimspiel gegen den HSV vorbereiten. „Und dann bin ich mir sicher, dass wir an die Mannschaftsleistung anknüpfen und zu Hause gewinnen können.“

Anpfiff für das Duell gegen die Norddeutschen ist am Samstag, 11.Februar 2017, um 15.30 Uhr (Auch bei uns im Live-Ticker). Das Spiel ist bereits ausverkauft.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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