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Klartext von Orban: „Wichtig, einen auf die Mütze zu kriegen“

Willi Orban im Dress des 1. FC Kaiserslautern. Sein Wechsel vom FCK zu RBL 2015 verlief nicht ohne Misstöne. Foto: der-betze-brennt.de

Das war ein echter Wachmacher! Mit 1:5 (0:3) gingen die Roten Bullen im ersten Testspiel im Jahr 2017 gegen Ajax Amsterdam unter. Mehr als der 1:4-Ehrentreffer durch Davie Selke (63.) war für die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl (49) nicht drin.

Hallo-Wach-Effekt in Portugal?

Entsprechend mies war die Stimmung nach dem Auftritt in Ferreiras (Portugal). Die DIE WELT sah RBL am Sonntag „in einem desaströsen Zustand.“ Das Blatt weiter: Der Überraschungszweite dieser Saison, der mit bravourösem Fußball in der Bundesliga debütierte, musste eine bittere Lektion hinnehmen. Der Testspielauftakt ist für den Klub jedenfalls völlig danebengegangen.“

RB-Abwehrchef Willi Orban (24) zu dpa: „Ich glaube, es ist gerade in der Vorbereitung, wenn es nicht zählt, gar nicht mal so schlecht, noch mal einen auf die Mütze zu bekommen, damit jeder wach ist.“

Das Fehlen von Sturmbulle Timo Werner (20, Sprunggelenk) konnte dabei nicht als Alibi herhalten. Zu behäbig, zu zweikampfschwach traten die Leipziger gegen den niederländischen Rekordmeister auf. „Vor allem in der ersten Halbzeit kamen wir nicht ins Pressing, da haben wir uns nicht gewehrt“, analysierte Hasenhüttl. Vor allem der ehemalige Gladbach-Profi Amin Younes war von der RBL-Defensive nie zu bändigen. Younes erzielte drei Tore selbst (21. / 29. / 46.) und legte das 3:0 für Kasper Dolberg (37.) auf.




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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