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Leipzig spielt wieder Vollgas-Fußball: Knapper 2:1-Erfolg in Gladbach!

Timo Werner erzielte im Borussia-Park seinen zwölften Saisontreffer, liegt aktuell bei 13 Toren. Archivfoto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Proteste der Gladbacher Fans nach 19 Minuten, ein Schuss von Thorgan Hazard (11.) ans Außennetz – so lief die Anfangsphase im Borussia Park gegen Leipzig. Doch dann kamen die Roten Bullen – und landeten nach zwei Pleiten in Folge einen wichtigen und hart erkämpften 2:1 (1:0)-Auswärtserfolg.

Nach 31 Minuten spielten die Leipziger über Marcel Sabitzer und Timo Werner einen mustergültigen Konter aus, den Emil Forsberg aus 16 Metern mit einem trockenen Schuss zum 0:1 abschloss. Sechster Saisontreffer für den Schweden, der noch am letzten Samstag gegen Hamburg (0:3) nach seiner Rotsperre keine Bindung zum Spiel gefunden hatte.

Aber auch sonst die Roten Bullen wie verwandelt gegenüber den letzten Auftritten, insbesondere gegenübet dem blutleeren Vortrag gegen den HSV. Schnell, mit überfallartigen Kontern setzten sie die Gladbacher immer wieder unter Druck und hatten mit Schlussmann Peter Gulacsi den überragenden Mann in der Defensive.

Ralph Hasenhüttl (49) hatte entgegen aller Spekulationen Dayot Upamecano auf der Bank gelassen, ebenso blieb Davie Selke nur die Zuschauerrolle. Oliver Burke stürmte neben Timo Werner. In der Defensive räumten Marvin Compper und Stefan Ilsanker auf.

Nach 44 Minuten die Schrecksekunde für die rund 1.200 mitgereisten Leipziger Fans: Elfmeter nach einem Foul von Marvin Compper gegen Lars Stindl. Peter Gulacsi ahnte beim Strafstoß jedoch die richtige Ecke, tauchte nach rechts und parierte den Schuss von Hazard.

Nach der Pause setzten die Leipziger weiter auf Konter und belohnten sich nach 55 Minuten mit dem 0:2 nach einer feinen Einzelleistung von Werner mit dem Treffer. Es war der zwölfte Saisontreffer für den Schwaben.

Eng wurde es in der Schlussphase, nachdem Jannik Vestergaard mit dem 1:2 (80.) per Kopf noch einmal für Spannung gesorgt und das Publikum im Borussia-Park geweckt hatte. RBL-Coach Hasenhüttl reagierte und brachte mit Dayot Upamecano (81.) für Torschütze Emil Forsberg einen Abwehrspieler, um die hektische Schlussphase zu überstehen. Zudem brachte er Rani Khedira (75.) für Naby Keita und Dominik Kaiser für den erneut nicht überzeugenden Burke in die Partie.

Die Leipziger verstanden es bei vier Minuten Nachspielzeit

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Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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