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Leipziger Ordnungsdienst zu Übergriffen auf HSV-Fans

Blick auf den Gästefanblock in der Red Bull Arena. Foto: Carsten Germann / Der Bullenblog.

RBL zweifelt nicht an Vorwürfen

Die durch die vermeintlichen Übergriffe gegen Hamburger Fans in die Kritik geratene Sicherheitsfirma hat nun selbst Stellung zu den Anschuldigungen gegenüber ihres Ordnungsdienstes bezogen.

Für RBL gibt es keine Zweifel

RasenBallsport hatte auch seine eigenen Anhänger dazu aufgefordert, sich zu den Vorkommnissen zu äußern, um den Fall schnellstmöglich zu lösen. Laut Verein sei eine Aufklärung der Situation mit diesen unterschiedlichen Sichtweisen wichtig für eine weiterhin friedliche Atmosphäre für Heimspiele in der Red Bull Arena.

„Wer mit familienfreundlichen und gewaltfreien Fußball wirbt, muss sich auch um das Wohl seiner Gäste kümmern.“

Nun gab man seitens des Vereins bekannt, man würde erstmal der Polizei und dem Sicherheitsdienst Glauben schenken, trotzdem werde das Thema intern weiter behandelt werden.

Sicherheitsfirma weist Vorwürfe zurück

Der Name des Unternehmens, das den Ordnungsdienst für die Leipziger in der Red Bull Arena stellt, ist PEAS. Das Unternehmen wies die Vorwürfe des Hamburger Fanprojekts zurück. Angeblich seien Anhänger des Hamburger SV von vermummten Ordner zielgerichtet attackiert worden. Eine Stellungnahme des Unternehmen erfolgte am Mittwochabend. In ihr ist eher von Angriffen seitens der Hamburger die Rede. Die Anhänger sollen sich laut Sicherheitsfirma dagegen gewehrt haben, dass man die Personalien zweier Pyrotechnik gebrauchender Personen aufnehmen wollte.

Eine Vermummung soll es schon gar nicht gegeben haben, da die Ordner laut PEAS nur Mützen und Schals gegen die eisigen Temperaturen getragen hätten.

Auch Polizei glaubt nicht an die Behauptungen

Die ersten Meldungen über die angeblichen Vorkommnisse erreichten am Sonntag die Medien. Via Twitter kündigte die sächsische Polizei sofort Ermittlungen an, bestätigte dabei auch einzelne Auseinandersetzungen zwischen Fans und Ordnern. Ein Anhänger musste wohl ärztlich behandelt werden.

Zwei Tage später führte die Polizei weiter aus und widersprach den Behauptungen, fügte hinzu, dass vielmehr Ordner mit Holzstangen angegriffen wurden.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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