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Lok macht sich über RB lustig

Lok Leipzig und die Jungbullen von RBL sind in der Regionalliga Nordost, hier beim Derby am 11. September 2016 im Bruno-Plache-Stadion, nicht eben die besten Freunde... Foto: PICTURE POINT / Kerstin Kummer.

Lok macht sich nach Rückzug der U23 über RB lustig

Es war eine ernüchternde Nachricht für die RB-Anhänger. Bei vielen Fans des Vereins sorgte diese Maßnahme für Stirnrunzeln. Aus Kostengründen wird einer der finanzstärksten Bundesligisten seine zweite Mannschaft aus der Regionalliga zurückziehen und auflösen.

Natürlich konnte sich Lokalrivale Lokomotive Leipzig bei dieser Begründung keinen Seitenhieb verkneifen. „RBL streicht aus finanziellen Gründen seine U23? Da fällt uns bei Lok vor Schreck glatt der Kaviar in den Jacuzzi“, scherzte der Traditionsklub aus dem Stadtteil Probstheida bei Twitter.

Vom Europapokal in die Insolvenz

Vor einem Jahr musste sich auch Lok Leipzig von seiner U23 aus finanziellen Gründen trennen. Dennoch könnten die Voraussetzungen der beiden Klubs nicht unterschiedlicher sein. In der DDR-Oberliga zählte Lok Leipzig, 1893 gegründet, in den Siebziger- und Achtzigerjahren zu den erfolgreichsten Vereinen. 1987 stand man im Finale des Europapokals der Pokalsieger. Das Spiel entschied damals Holland-Legende Marco van Basten mit einem Treffer.

In den Jahren nach der Wende ging es für Lok immer weiter bergab, 2003 musste man Insolvenz anmelden. Der Verein wurde in der Folge von Fans neugegründet. Aktuell kämpft man in der Regionalliga um den Klassenerhalt, der Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse gelang erst in der letzten Saison.

Bullen sind ein Dorn im Auge

Bei Lok schaut man bei überschaubaren finanziellen Mitteln mit Unverständnis auf den Nachbarn aus der Red Bull Arena. Wie Chemie Leipzig, muss Lok tatenlos zuschauen, wie der neugegründete Klub die Bundesliga stürmt, während die beiden sich in Regionalliga und Oberliga herumschlagen müssen.

Fest steht: Lok Leipzig muss in der kommenden Saison auf die Partie gegen die zweite Mannschaft des RasenBallsport verzichten.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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