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Mintzlaff: „Haben auch den BVB sehr fair empfangen!“

Leipzig, 10. September 2016: Vorbei an den Dortmundern (v. l.) Sebastian Rohde, Lukasz Piszczek und Roman Bürki erzielt Naby Keita das historische erste Bundesliga-Tor für RBL zum 1:0-Endstand. Foto: PICTURE POINT / Sven Sonntag.

Die Spitzenpartie bei Borussia Dortmund verfolgte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (49) gemeinsam mit Sportdirektor Ralf Rangnick (58) und Mediendirektor Florian Scholz im Leipziger Gästeblock im Signal Iduna Park. Mit dieser Aktion demonstrierte das Führungstrio Solidarität mit den mehr als 8.000 mitgereisten Anhängern, die vor und nach der Partie Zielscheibe Dortmunder Chaoten wurden. Am Rande der Partie sprach Mintzlaff bei Sky über die Anti-RB Stimmung in Dortmund – und er wählte klare Worte.

Im Hinspiel bei RB Leipzig traten viele BVB-Fans die Reise aus Dortmund gar nicht an. Dennoch war der Gästeblock ausverkauft, die Stimmung gut, aber friedlich. Mintzlaff sagte, das habe er auch vom BVB erwartet. „Wir haben hier einen Präsidenten mit Dr. Reinhard Rauball, der auch bei DFL verantwortlich ist. Deswegen hätten wir uns gewünscht, dass man damit ein bisschen sorgfältiger und fairer umgeht.“

Auch der BVB ist nicht frei vom Fußball-Kommerz…

Der vom BVB angeprangerte „Kommerz“ bei RBL, so Mintzlaff, sei in Dortmund „nicht anders als bei anderen Vereinen in der Bundesliga“. Über die Argumente für die in dieser Form noch nicht dagewesene Ablehnung der BVB-Fans konnte er nur schmunzeln. „Ich habe mir eben das Programmheft angeschaut, wir haben 35 Seiten blättern müssen mit Anzeigen und Werbung. Viel mehr Kommerz als hier kann ich gar nicht finden“, unkte Mintzlaff.

Kein Verständnis für die ,,echte Liebe” bei Borussia Dortmund…

Das Motto des BVB, so ist er sicher könne daher auch über die wirtschaftlichen Zwänge der Bundesliga nicht hinwegtäuschen. „Ich glaube, dass sich Puma auch nicht engagiert, weil sie echte Liebe spüren, sondern weil sie auch Gewinn machen wollen. Es läuft hier auch nicht anders ab, als in anderen Bundesligavereinen.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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