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Nach Leipzigs Sieg: Bobic zofft sich mit Ex-Schiri Merk

Das war's! Emil Forsberg wird von Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner beim Spiel in München in Richtung Kabine geschickt. RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (r.) tobt... Archivfoto: PICTURE POINT.

Zum Auftakt des Kalenderjahres waren die Frankfurter zu Besuch in die ausverkaufte Red Bull Arena in Leipzig. Es war das Duell der Überraschungsteams dieser Saison, vor dem Spiel befand sich Leipzig mit 36 Punkten auf Platz zwei, Frankfurt mit 29 Punkten auf Platz vier.

Starker Auftakt für die Bullen

Für die Eintracht war es ein Auftakt zum Vergessen, für die Bullen ein fantastischer. Bereits zu Beginn der dritten Spiel Minute musste sich Eintracht Keeper Lukas Hradecky mit der Roten Karte verabschieden. Nach gerade einmal 131 Sekunden flog der Keeper aufgrund eines Handspiels weit außerhalb seines Strafraums vom Platz. Klingt bei einem Torhüter ungewöhnlich, war aber korrekt, da der Torhüter sich weit außerhalb seines Reviers befand und den Ball bewusst mit der Hand aufnahm.

Leichtes Spiel für Leipzig

Im Anschluss an die Rote Karte für Hradecky hatte Leipzig leichtes Spiel. Compper (6.) und Werner (45. + 4 ) sorgten für eine komfortable Führung, auch wenn die Eintracht sich stellenweise noch sehr stark dagegen wehrte. Für Timo Werner war es bereits der zehnte Treffer in der laufenden Spielzeit. Die zweite Halbzeit ließen die Leipziger dann etwas lockerer angehen, behielten die Frankfurter aber souverän im Griff. Den Schlusspunkt setzte Jesus Vallejo, der in der 67. Minute den Ball in das eigene Netz bugsierte. Endstand also: ein souveränes 3:0 für die Roten Bullen.

Bobic versus Merk

Selbstverständlich zeigte Frankfurt Manager Fredi Bobic (45) sich im Anschluss an das Spiel sehr verärgert. Aber nicht nur gegenüber Hradecky, sondern auch gegen den Sky-Experten um Dr. Markus Merk (54, Kaiserslautern).

Bobic ist der Meinung, dass ,,solche Experten kein Mensch bräuchte”. Der Eintracht-Manager nach dem Spiel bei Sky: ,,Da muss ich mir in der Halbzeit den Super-Experten Dr. Markus Merk anhören und sagen ‘Komm, lass es.”
Das ganze ,,Gequatsche bei Sky mache keinen Sinn mehr heutzutage, es solle zwar nicht unfair, aber körperbetont zur Sache gehen, glaubt Bobic.

Grund des Bobic-Ausrasters gegenüber TV-Schiri Merk war, dass der Ex-Refere in der Pause zu einem wiederholten Foul von Ante Rebic Stellung genommen hatte. Der Eintracht-Stürmer war in der Partie höchst gefährdet, sich mit Gelb-Rot zu verabschieden. Aber nicht in dieser Situation! Merks Urteil über das Foul: ,,Die Ermahnung von Schiedsrichter Deniz Aytekin war in Ordnung, eine Gelb-Rote Karte für den Frankfurter wäre übertrieben gewesen.”

Merk geht in die Offensive: ,,Bobic hat nicht zugehört!”

Das verstand der Eintracht Manager wohl verkehrt, der 45 – jährige Ex-Nationalspieler warf Merk im Nachgang vor, eine zweite Gelbe Karte und somit einen Platzverweis gefordert zu haben – Ein Missverständnis mit Folgen. Merk ließ die Attacke von Bobic aber keineswegs auf sich sitzen: “Ich empfinde da eine unfassbare Wahrnehmungsstörung. Er kann nicht zugehört haben, wir haben etwas ganz anderes gesagt. Wir haben gesagt, dass es keine zweite Gelbe Karte war. Vielleicht hat er falsche Informanten, aber zugehört kann er nicht haben. Das ist schlicht nicht fair.”




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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