Aktuelle News Spieler

Neuzugang: Bundesliga mit RBL ist traumhaft

Dayot Upamecano, hier bei seiner ersten Pressekonferenz in Leipzig am 13. Januar 2017, blieb einziger RBL-Winter-Neuzugang. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Upamecano schwärmt vom RBL und der Bundesliga

Gegen den BVB am Samstagabend sah Marvin Compper seine fünfte gelbe Karte in dieser Saison. Nun stellt sich die Frage, wer ihn in der nächsten Partie am Samstag (15.30 Uhr bei uns im Live-Ticker) gegen den Hamburger Sportverein ersetzen wird. Neben Stefan Ilsanker kommt auch der Neuzugang aus Salzburg, Dayot Upamecano, in Frage. Er hatte im Spiel gegen die Borussia Dortmund seinen Einstand im Bullen Dress absolviert. In der zweiten Halbzeit wurde der junge Innenverteidiger von Coach Hasenhüttl ins Spiel gebracht.

Upamecano möchte von Anfang an ran

Aus dem Ausfall Comppers und dem ordentlichen Einstand leitet Upamecano aber keine Ansprüche ab. „Ich bin bereit. Ob ich spiele, entscheide aber nicht ich, sondern der Trainer. Ich muss im Training Gas geben.“ Das erklärte er der Leipziger Volkszeitung im Interview. Er freue sich prinzipiell in Leipzig zu sein. „Traumhaft“ sei es „mit RasenBallsport in der Bundesliga“ spielen zu dürfen.

In erster Linie gehe es Upamecano darum, sich in Leipzig zu verbessern. Er ist sich seiner Schwächen bewusst. „Ich muss in jeder Hinsicht noch viel lernen, da ist jede Trainingseinheit wichtig.“ Mit steigendem könne, winke vielleicht sogar irgendwann die Nationalmannschaft. „Aber man kann sich da nicht reinreden. Es geht nur um Leistung und die will ich jetzt versuchen, so gut es geht zu bringen.“

Verständigungsprobleme

Dem 18-jährigen geht es nach eigenen Aussagen in Leipzig sehr gut, dennoch erweist sich die Sprache weiterhin als Problem.
Das verstehen sei schon okay, aber vor allem „mit dem Sprechen hapert es noch“.
Dolmetscherin Raquel Rosa übersetzt für ihn bei Mannschaftssitzungen. Mit Naby Keita und Marvin Compper sprechen zwei weitere französisch. „Ich muss ein besserer Spieler werden. Dazu gehört auch die Sprache“, weiß der Innenverteidiger, der gegebenenfalls auch auf der Sechs spielen kann.

Der 18-jährige wurde von Ralf Rangnick persönlich vom Wechsel nach Leipzig überzeugt. 2015 hatte Rangnick den jungen Franzosen bereits nach Salzburg gelockt. Schon damals hat Rangnick ihm die Perspektive auf einen Wechsel in die Bundesliga aufgezeigt, so gab es für den jungen Innenverteidiger keine lange Überlegungszeit, ehe er sich für den Wechsel entschied. „Es ist alles so gekommen, wie er es vorausgesagt hat. Meine Familie, mein Berater und ich vertrauen Herrn Rangnick. Vertrauen ist in diesem Geschäft wichtig.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

Kommentar posten...

Kommentar posten...