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Rangers-Star McKay: Leipzig statt Premier League?

Dayot Upamecano (m.), hier gegen die Glasgow Rangers, stand auch mit Borussia Dortmund in Verbindung. Archivfoto: PICTURE POINT / R .Petzsche

Er gehörte zu den wenigen Lichtblicken beim chancenlosen 0:4 der Glasgow Rangers am letzten Sonntag im Testspiel bei RB Leipzig: Barrie McKay. Der 22-jährige Flügelstürmer erhielt nach der Partie ein Lob von seinem schottischen Landsmann Oliver Burke: „Er ist ein großartiger Spieler, hat gegen uns ein sehr gutes Match abgeliefert und es gibt aus meiner Sicht keinen Grund, warum er nicht in England spielen sollte.“

Doch wie die schottische Zeitung Daily Record am Freitag berichtete, zieht es McKay wohl nicht in die Premier League, sondern nach Leipzig. Die Zeitung enthüllt dabei, dass es am letzten Sonntag im Anschluss an die Partie wohl erste Gespräche zwischen RBL und dem schottischen Nationalspieler gab.

Das Blatt zitiert dazu einen Informanten aus Leipzig: „McKay war der Rangers-Spieler, der in diesem Spiel am meisten zu beeindrucken wusste – und natürlich ist das auch Sport-Direktor Ralf Rangnick nicht verborgen geblieben, der sich umgehend nach der Vertragssituation von McKay erkundigte.“

Bei den Rangers hat McKay noch Vertrag, aber wohl keine Zukunft…

Die sieht so aus: McKay steht noch bis Juni 2018 in Diensten der Rangers. Durch sein variables Angriffsspiel – er kann sowohl die Mittelstürmerposition bekleiden als auch über die beiden Außenbahnen kommen – würde er ideal ins Anforderungsprofil der Leipziger passen. Auch, weil mit McKays Nationalmannschaftskollegen Oliver Burke (19) im letzten Sommer schon ein schottisches Juwel nach Sachsen geholt wurde. Für den Rechtsaußen von Nottingham Forest zahlten die Bullen 15 Mio. Euro – gemeinsam mit Naby Keita ist Burke damit der teuerste Zugang der Vereinsgeschichte.

Der vom Daily Record zitierte ,,Leipzig-nahe” Informant weiter: ,,Die Philosophie des Vereins ist, vornehmlich Spieler unter 25 zu verpflichten, die ein großes Potenzial und Zukunft haben. McKay ist dafür genau im richtigen Alter. Leipzig könnte ihn für sieben bis neun Millionen Euro kriegen.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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