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Rangnick erhält St. Georgs-Orden

Ralf Rangnick führte RB Leipzig in die Bundesliga. Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Der St.Georgs-Orden ist die größte Auszeichnung der Stadt Dresden und am Freitag wurde ein Roter Bull im Rahmen des Sempernopernballs mit ihm ausgezeichnet: RB-Sportdirektor Ralf Rangnick (58).

St.Georgs-Orden für Ralf Rangnick

Am Freitagabend ist Ralf Rangnick auf dem Dresdner Sempernoperball mit dem St. Georgs Orden ausgezeichnet worden. Er erhielt ihn dafür, dass er das ,,Wunder von Leipzig” möglich gemacht habe, so Laudator Sebastian Krumbiegel von der Popgruppe Die Prinzen. „RB, mein Verein, mischt die Bundesliga auf wie kein Zweiter“, so der Sänger der Prinzen. Die Auszeichnung für Rangnick war die Überraschung des Abends.

Der Leipziger Erfolg sei aber nicht nur auf Grund des Geldes so enorm. Es seien viel mehr die Überzeugungskraft und die akribische Arbeit Rangnicks, die die Bullen zum Erfolg führten, berichtet Krumbiegel. „Ganz Ostdeutschland ist stolz darauf, was Sie und ihre Jungs gerissen haben. Sie haben gezeigt, dass alles möglich zu sein scheint.“

Rangnick mit langer Beziehung zu Sachsen

Im Laufe seiner Dankesrede erinnerte Sportdirektor Rangnick auch an seine lange Beziehung zum Bundesland Sachsen. Er habe als Jugendlicher zwei mal seine Verwandten in Lichtenstein bei Zwickau besucht. Auch das habe dazu beigetragen, dass ihm die Entscheidung nicht sonderlich schwer fiel, ein Viertliga-Team zu übernehmen. „Damals haben mich einige für verrückt erklärt, soweit runter zu gehen. Es hat eine große Portion Optimismus und Fantasie gebraucht, um diesen Weg anzutreten“, sagte Rangnick.

Danach nahm er die Auszeichnung auch stellvertretend für alle Spieler und Mitwirkenden des Vereins RasenBallsport Leipzig entgegen. Doch dieser Preis ist nicht nur für den Verein, sondern auch für die Fans. „Sie stellen Stück für Stück eine andere Fankultur her, eine mit mehr Familienfreundlichkeit.“ Und: „Ich spüre, wie sehr sich die Leipziger mit dieser sehr jungen Mannschaft identifizieren.“

Geschichte des St.Georg-Ordens

Der St.Georgs-Orden ist dem “Heiligen Georg zu Pferde” nachempfunden worden. Das ist eines der älteren Schmuckstücke im Dresdner Grünen Gewölbe. Das Juwel zählt seit dem Mittelalter Symbol des Siegs über das Böse. Seit 2006 ist Rangnick erst der zweite Leipziger, der diesen Orden erhält, damals war es Kurt Masur, der legendäre Chefdirigent des Leipziger Gewandhaus-Orchesters. Im Fußball erhielten bereits Franz Beckenbauer (71) und Michael Ballack (40) diese Auszeichnung.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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