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RB Leipzig: Auf die Dauer hilft nur Power

Den gesperrten Emil Forsberg (l.), der sich hier gegen die Karlsruher Enrico Valentini und René Vollath (r.) durchsetzt, zu ersetzen, wird für RBL in den nächsten drei Spielen nicht einfach sein. Archivfoto: GEPA pictures / Red Bull Content Pool.

Zwei Tage sind es noch bis zum Bundesliga-Start im Jahr 2017 – und die Roten Bullen sind schon in Frühform. 4:0 gegen die Glasgow Rangers im letzten Test vor heimischer Kulisse am Sonntag, dabei erfrischend offensiv gespielt – die Frankfurter Eintracht sollte sich am Samstagabend (18.30 Uhr / Live im Bullenblog-Ticker) nicht nur wegen der anhaltenden Minusgrade in Leipzig warm anziehen.

Compper will den Stil nicht verändert sehen

„Meine Spieler sind in Top-Verfassung und sie wollen mit ihrem Power-Fußball die Konkurrenz weiter erschüttern“, ist auch RBL-Coach Ralph Hasenhüttl (49) die Vorfreude deutlich anzumerken. „Ich denke, man sollte nicht meinen, man muss jetzt was anders machen und den Stil verändern“, sagte RB-Abwehrspieler Marvin Compper in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vom Mittwoch.

Hohe Laufbereitschaft, Gegenpressing, Balleroberung – mit diesem Stil eroberte die Mannschaft aus Sachsen die Tabellenspitze in der Fußball-Bundesliga und gewann in ganz Deutschland neue Sympathisanten.

Poulsen: „Wir wissen, dass wir es können“

Dass man Rückschläge wie das 0:3 beim Branchenriesen FC Bayern München Ende Dezember und die in diesem Spiel kassierte Rote Karte für Stürmer und Top-Torschütze Emil Forsberg (25 / Drei Spiele Sperre) wegsteckt, zeigt, dass diese Mannschaft Moral hat. „Ich denke nicht, dass sich unser Spiel ändern wird“, sagte Yusssuf Poulsen in einem Interview mit SPORT BILD (aktuelle Ausgabe), „unsere Art, zu spielen, bleibt immer gleich. Wir wissen, dass wir es können. So oder so.“

So oder so – es gilt für die Leipziger, den erfrischenden Eindruck aus den ersten 16 Spielen zu bestätigen und weiter oben dabei zu bleiben. Geschenkt wird dem Neuling dabei nichts. „Wir haben drei sehr schwere Spiele“, blickt Ralph Hasenhüttl auf die Partien gegen Frankfurt, 1899 Hoffenheim und bei Borussia Dortmund, „wir müssen Lösungen finden.“




Über den Redakteur

Carsten Germann

Carsten Germann ist studierter Medienwissenschaftler und Germanist. Seit 1. Januar 2017 betreut er den Bullenblog als leitender Redakteur. Zudem schreibt der Wahl-Hamburger als freiberuflicher Sportjournalist für BWIN Fußball, SPORT BILD und WahreTabelle, ist zudem Autor mehrerer Bücher über die Fußball-Bundesliga und die englische Premier League.

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