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RBL blickt mit Vorsicht nach oben

Trainer Ralph Hasenhüttl im Mediengespräch. Foto: PICTURE POINT / Roger Petzsche.

Nach dem gelungenen Hinrundenabschluss gegen die Frankfurter Eintracht, bleibt der RasenBallsport Leipzig weiter nur drei Punkte hinter Titelfavorit Bayern München.

Hasenhüttl zufrieden mit dem Hinrundenergebnis

Dichter Nebel lag über dem Leipziger Trainingsgelände am Sonntagmittag. Die Trainer und Ersatzspieler, die diese Einheit absolvierten, waren nur schemenhaft zu sehen. Training im Freien bei frostigen Temperaturen. Auch passte das Wetter überhaupt nicht zur Leistung des Vortags, an dem ein 3:0 Sieg gegen die Eintracht aus Frankfurt gelang. Dieser Auftritt ist alles andere, als vernebelt darzustellen.

Coach Hasenhüttl zeigte sich einen Tag nach dem 3:0 (2:0) Erfolg gegen die Eintracht gewohnt eindeutig. Ihm war eine gewisse Genugtuung zum Hinrundenabschluss anzumerken. „Wir waren auf den Punkt fit, waren sofort da. Das ist wichtig für unser Spiel, hat uns sofort Selbstvertrauen gegeben.“ , lobt er seine Mannschaft.

Frühe Rote Karte war mitentscheidend

Auffällig war, dass beim jetzigen Tabellensechsten, Eintracht Frankfurt alles in die Hose ging, was in die Hose gehen konnte. Keeper Lukas Hradecky durfte sich nach mageren drei Spielminuten in die Dusche verabschieden. Etwa 20 Meter vor dem Strafraum nahm der Torhüter den Ball mit der Hand auf, nachdem er herausgelaufen war. Absicht mag man an der Stelle nicht unterstellen, eher ist anzunehmen, dass an dieser Stelle ein nicht ganz so freiwilliger Torwart Reflex eintrat.

Für eine kleine Art von Vorentscheidung sorgte Marvin Compper kurz danach, in der sechsten Spielminute brachte er die Roten Bullen mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Halbzeit stellte Timo Werner die Uhr der Red Bull Arena auf 2:0. Das Eigentor von Jesus Valejo besorgte den Endstand. 3:0 Für die Leipziger Bullen.

Im Gegensatz zu Eintracht Coach Nico Kovac, wollte Hasenhüttl den Erfolg nicht auf die Rote Karte reduzieren. „Wir waren taktisch sehr flexibel“, stellte Coach Hasenhüttl am Morgen danach klar, „mussten uns von unserem Matchplan nach drei Minuten komplett verabschieden und etwas Neues spielen. Dass das so gut funktioniert hat, war auch nicht selbstverständlich.“




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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