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RBL mit Respekt vor BVB

Yussuf Poulsen gibt es nun auch als Kunstdruck - für den guten Zweck.

Heute ist es endlich soweit, das erste Auswärtsspiel im Kalenderjahr 2017 steht an! Der RasenBallsport tritt heute bei der Borussia aus Dortmund an (18.30 Uhr bei uns im Live-Ticker). Der Zweite gastiert beim Vierten. Ein echtes Topspiel am Samstagabend als Krönung des 19.Spieltags!

Respekt ja, Freundschaft nein

Auch bei der Borussia im Signal Iduna Park möchten die Roten Bullen natürlich punkten. Frei nach dem Motto “Alles kann, nix muss” werden die Bullen das ehemalige Westfalenstadion stürmen. Doch das Spiel wird für Leipzig kein Zuckerschlecken. Seit 29 Spielen sind die Dortmunder in der heimischen Arena ungeschlagen. Der gegenseitige Respekt ist zwar sehr groß, doch wird es wohl nie eine Freundschaft zwischen den beiden Konkurrenten geben.

Vor allem Hans-Joachim Watzke steuert seinen Teil dazu bei. Immer wieder stichelt der BVB-Boss gegen den Aufsteiger. Dank der Millionen von Red Bull Chef Mateschitz, keinerlei Tradition und so weiter und so fort. „Dass ich den Grundsätzen des Systems RB Leipzig kritisch gegenüberstehe, ist ja keine neue Erkenntnis“, sagte Watzke bei Sport1 vor dem Top-Spiel des 19. Bundesliga-Spieltages am Samstag Abend im Stadion der Dortmunder. Weiterhin erzählt er: „Aber ich habe auch gleichzeitig einen sehr hohen Respekt vor den sportlich handelnden Personen. Sie haben eine Top-Mannschaft und klasse Leute, die das hervorragend umsetzen.“ Doch Watzkes Behauptung, in Leipzig werde nur Fußball gespielt, „um eine Getränkedose zu performen“, bleibt in Erinnerung.

Mintzlaff: “Normales, respektvolles Verhältnis”

Aber so langsam verstummen die negativen Stimmen um den Klub aus Leipzig. Das wird wohl vor allem daran liegen, dass die Mannschaft um Coach Hasenhüttl eine fantastische Saison spielt. Der rasante Tempo-Fußball begeistert die Massen. Eine Freundschaft zwischen der RB Spitze und Watzke erwartet er auf keinen Fall mehr. „Wir haben ein normales, respektvolles Verhältnis. Wir begrüßen uns, wenn wir uns sehen. Und wir führen Smalltalk“, sagte Mintzlaff: „Aber weder Herr Watzke noch ich haben Interesse daran, dass wir uns täglich austauschen oder miteinander telefonieren. Jeder konzentriert sich auf seinen Verein.“ Wegen angeblicher Anfahrtsprobleme wurde das gemeinsame Essen beim Hinspiel in Leipzig bereits abgesagt.

In Hinblick auf die Partie am Samstag erzählt Mintzlaff: „Wir werden uns die Hand geben und dann hoffe ich, dass wir drei Punkte mitnehmen.“
Die Chancen für den RBL sind da. Das Hinspiel gewann man bereits nach einem Treffer von Naby Keita kurz vor dem Schlusspfiff mit 1:0. Außerdem gehen die Leipziger ohne jeglichen Druck in die Partie. Alle Saison-Erwartungen sind beim jetzigen Stand schon übertroffen. Auf der anderen Seite sehen sich die Dortmunder in einer schwierigen Situation, läuft es ganz blöd, rutscht man bis zu drei Plätze ab, der Rückstand auf Leipzig würde auf 14 Punkte steigen, der auf die Münchner – insofern diese gegen Schalke erfolgreich sind – auf 17 Punkte. Der Druck liegt eindeutig auf Seiten der Gastgeber.

Champions League wäre zum Greifen Nahe

Bei einem Sieg der Bullen wäre die Champions League bereits zum Greifen nahe. Mit dem 14.Saisonsieg könnte man den Einzug beinahe schon perfekt machen. In Leipzig betreibt man allerdings weiter Understatement, bleibt bodenständig und dennoch selbstbewusst. Der Blick wandert von Woche zu Woche und schweift nicht zum Saisonende ab. „Ich bin eigentlich kein Freund von Floskeln, aber in dem Fall schon“, so Coach Hasenhüttl.

Gegen Dortmund ist gerade er gefragt. Denn die personelle Situation bei den Bullen ist nicht gut. Der RBL muss auf vier seiner Stammspieler verzichten. Neben dem Grippe geschwächten Top-Torschützen Timo Werner, erwischte es in der Zwischenzeit auch Marcel Sabitzer und Diego Demme. Forsberg fehlt weiter aufgrund seiner Rot-Sperre.




Über den Redakteur

Niklas Hennemann

Niklas ist fußballbegeisterter Azubi aus Norddeutschland. Aktuell als Groß- & Aussenhandelskaufmann aktiv, will er zukünftig seine Brötchen als Fußball-Redakteur verdienen. Niklas hat die Entwicklung der Roten Bullen von Anfang an begeistert verfolgt.

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